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Adressensammeln mit abspielen. Klar. …
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Klaus Graf hat einen älteren Artikel neu bearbeitet und mit frischen Links versehen. Lohnt sich.
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"Now, for the first time, the company is recommending individual tweets, by harnessing the power of its user base to algorithmically show which ones are interesting. The new Top Tweets account, which will be featured on a new Twitter home page that’s currently being tested, shares a small sampling of popular tweets." – Homepage? Welche Homepage?
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A new pilot study is supportive of teenage blogging, as the vast majority of study subjects used the blogs to nurture relationships with their peers and build a sense of community.
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Es ist soweit: Die fünfte Staffel der britischen Serie "Doctor Who" startet. Ein würdiger Anlaß innerhalb des Corona-Treffs eine neue Reihe zu starten: Den Open Space Evening. Der Op …
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"Google Analytics ist mit deutschem Datenschutzrecht unvereinbar. Darauf hat sich jüngst der sogenannte Düsseldorfer Kreis, die informelle Vereinigung der obersten Datenschutz-Aufsichtsbehörden, verständigt. Denn der bei Webseitenbetreibern immer noch beliebte Dienst sammelt und verarbeitet IP-Adressen und andere personenbezogene Daten ohne das erforderliche Einverständnis der Nutzer."
Monatsarchiv: März 2010
links for 2010-03-31
Ciao Republica – hallo Barcamp Kirche 2.0
Eigentlich wollte ich heute noch alles für Republica klar machen – Karte hatte ich ja schon länger, fehlte nur noch Zug und Unterkunft. Bis ich dann auf das Datum sah an dem die Veranstaltung ist. Ich hatte die gedanklich ans Wochenende gepackt. Von wegen. Die ist natürlich mitten in der Woche! Die digitale Boheme mag ja Zeit en masse fürs Gruppenkuscheln haben und normalerweise hätte ich auch noch Urlaub – aber den muss ich in den Ferien nehmen aus bekannten Gründen. Tja. Dumm gelaufen. Freut sich jetzt jemand anders über die Karte – also bitte nicht nachfragen, die ist weg.
Dafür habe ich dann heute schon mal ein Zimmer im Frankfurter Hostel gebucht – Jugendherberge ist nicht mehr so meins und Schlafsaal kann ich mit mir niemanden zumuten. Habe ich jemals die Geschichte erzählt wie ich bei einem Kirchentag nach einer Nacht einen separaten Schlafplatz… Ein anderes Mal dann.
Warum Frankfurt? Weil es dort das erste Barcamp Kirche 2.0 gibt, weil die Leute von Evangelisch.de dahinterstecken und weil ich mich freue die Redaktion mal wieder zu sehen – abgesehen mal von spannend klingenden Vorträgen und dem ein oder anderem bekanntem Gesicht. (Manche Leute sind ja echt Barcamp-süchtig, oder? Ich natürlich nicht, aber das Wochenende danach ist in Hannover das Bibcamp3 – da will ich auch hin…)
links for 2010-03-30
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Interessante Zusammenfassung.
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GANZ GROSS ist das und ein Vorbild für alle Künstler. Ich mag Moby sowieso, aber hey, jetzt ist er noch cooler als cool.
links for 2010-03-29
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Wie der Journalist, Meedia und Sputnik vorverurteilen anstatt zu recherchieren.
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Irgendwo habe ich gelesen, die Bahn hätte die Kosten übernommen – aber ich bin mir nicht sicher was die Quelle war.
Farscape-Attitüde

- Image by F.d.W. via Flickr
Es gibt bei Farscape diese wunderschöne Szene, in der einer der Charaktere vor eine völlig fremden Waffe sitzt und alles, was er für die Bedienung wissen muss lakonisch mit “Drück diesen Knopf” erklärt bekommt. Das ist genau die Einstellung, die man gegenüber neuer Technologie haben sollte finde ich – ich hab zwar keine Ahnung davon wie genau eine digitale Kamera, die FLIP oder das Internet – okay, da weiß ich es ein bißchen mehr – funktioniert. Ich drücke einen Knopf und schaue was rauskommt.
Das macht mich, der ich normalerweise Texte schreibe, nicht zu einem vollwertigen Photographen, Videokünstler oder Filmemacher, klar. Ich bilde mir das auch gar nicht ein – jeder nach seinen Talenten hat Paulus mal formuliert. Ich kann Texte schreiben. Ich kann nicht mit Schnittsoftware umgehen wie Adobe Premiere – teuer sowieso – aber das muss ich auch gar nicht können eigentlich. Uneigentlich bin ich aber wenigstens bereit mich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen und ein wenig Freizeit zu investieren. Wenn dabei anständige Ergebnisse rauskommen, schön. Wenn nicht, dann ist es auch gut, immerhin habe ich dann aber mal wieder was gelernt.
Das Problem ist natürlich, dass ich professionellen Anforderungen nicht genügen werde. Aber moment – habe ich je behauptet Profi auf gewissen Gebieten zu sein? Nicht, dass ich wüßte. Ich bin kein “ausgebildeter” Journalist, ich habe kein Photographie-Studium hinter mir also bin ich eigentlich auf dem Gebiet kein Profi. Beim Texteschreiben könnte ich mich da allmählich wohl schon einsortieren, aber bei allem anderen halt nicht. Muss ich auch nicht. Ich bestreite damit auch nicht meinen Lebensunterhalt – also mit Videos erstellen oder Photos. Ich erwerbe mir ein Zubrot als Eventberichterstatter dazu, wenn vorher allerdings auch klar ist was genau zu tun ist. Improvisieren kann man immer noch an Ort und Stelle, das klappt ja eigentlich auch recht gut.
In dem Zusammenhang: Öfters wird mir vorgeworfen, ich müsste ja immer unbedingt klare Vorgaben und Regeln haben und könnte nicht out-of-the-box denken. Doch. Kann ich. Ich kann auch innovativ sein. Aber ich habe auch erfahren dass Innovativität verpufft wenn es nicht gewisse Richtlinien gibt. Desöfteren wurde ich auch rüde zurückgepfiffen weil man meinte, man müsse alles vorher absprechen. Innovation kann in einem Projekt – so meine Erfahrung – nur dann gut aufgegriffen werden wenn ein Regelkorsett besteht. Das kann eng sein, das kann weit sein, aber warum sollte ich mal wieder meinen Kopf blutig gegen Wände schlagen sollen?
Nein – man lernt ja. Ich habe gelernt: Eine gute Vorplanung lässt einen immer auch Raum zum Improvisieren. Das betrifft auch die Technik selbst. Wenn ich weiß was das Gerät kann, kann ich es auch dementsprechend bedienen und wilde Kamerafahrten ad hoc erstellen oder auch nicht. Das Ergebnis jedenfalls kann gut oder schlecht sein – aber ich bin kein Profi. Ich behaupte auch nicht einer zu sein. Vielleicht sollten das einige Leute mal generell bedenken bevor sie mich für gewisse Dinge anfragen – denn gegen haushohe Erwartungen anzukämpfen ist sehr, sehr anstrengend.
Rick Nebula – Der erste und einzige Band
Und wer das ernstnimmt ist selber schuld – das gibts auch gedruckt bei Lulu zu kaufen.
Siegmar Gabriel ist total nett, aber er redet einfach zu leise
8:52 – die U-Bahn Richtung Marxloh, mit der ich normalerweise Werktags zur Arbeit fahre ist proppenvoll. Es gelingt mir gerade noch ebend so einen Platz zu ergattern. Zufälligerweise sehe ich die nette Photographin aus Köln vom Samstag wieder, das bleibt an diesem Tag nicht unsere einzige Begegnung. Bei Pollmann steigen etliche Leute mit Grünen-Fahne aus. Ich fahre bis Heckmann und muss mich dann orientieren, während die Photographin sich einigen Leuten von den Jusos anschließt.
Ich nutze den Schleichweg, der am Kindergarten in der Nähe der Moschee vobeiführt und stoße dann auf Thomas und Stefan, die auf dem Weg zur den NPDlern bzw. ProNRWlern sind. Mein Auftrag für heute: Beim Bürgerfest bleiben und ab und an Meldungen an die Zentrale – denn für heute bin ich embedded Ruhrbarone-Journalist. (Denkt doch, was ihr wollt, ihr Verschwörungsliebhaber, manchmal hat das EINE mit dem ANDEREN echt nichts zu tun.)
Ich gehe in Richtung Moschee, nachdem sich auf der Wiese mit der Bühne nicht viel tut. Stände werden aufgebaut: Junge Welt, MLPD, dann die ehemaligen Opfer des Naziregimes – später stoßen noch diverse andere Gruppen dazu. Vor der Moschee haben sich ein Haufen von Pressleuten versammelt. Schließlich hatte sich Siegmar Gabriel angekündigt. Was ich nicht so ganz präsent hatte, erstmal begrüßte ich Ralf Jäger, Bärbel Bas und Sören Link. Dann wollte ich schon wieder rüber, aber auf dem Weg kam mir der OB Sauerland entgegen. Ich grüßte ihn, er mich zurück und ich drehte sofort um.
Gabriels Flieger habe sich verspätet, er sei aber auf dem Weg. So stand ich eine Zeitlang neben Bärbel Bas – bis auf einmal sich alles in Bewegung setzte. Und richtig: Da kam er. Siegmar Gabriel. Natürlich hatte ich einfach nur Glück und wurde vom offiziellen Pressekorps aufgesogen – wie das wohl ausgesehen haben muss, ich mit Diktiergerät und FLIP, die anderen Fernsehteams mit Profikameras – und folgte Gabriel dann beim Gang durch die Moschee – Frau Kraft ist übrigens im realen Leben recht bezaubernd – und bis zur Pressekonferenz. Ich bin auf die Pressefotos von morgen gespannt, da ich über seine Schulter Videos aufnahm muss ich ja irgendwie zu sehen sein. *g*
Gabriel zeigte sich sehr interessiert an allem, aber beim Rundgang redete zu leise, also jedenfalls für meine technische Ausstattung – auf der PK dann allerdings ohne Mikrophon. Übrigens war die ganze Presse und Gabriel auf Socken in der Moschee unterwegs, Gabriel stellte sie auch in das Schuhregal.
Dann zogen die Politik weiter zur Kundgebund des DGB; diese kam mir aber auch schon entgegen und so ließ ich dann weitere Reden über mich ergehen. Richtig interessant wurde es dann eh woanders – den Rest des Tages hatte ich ein friedliches Fest.
Und wenn jemand sagt die Welt sei klein: Recht hat er. Zwei Arbeitskolleginnen, eine Ex-Arbeitskollegin, eines meiner derzeitigen “Schulkinder”, mein Bruder und Mischpoke – alle da.
Neues von Meat Loaf

- Image via Wikipedia
Was ich gar nicht mitbekommen habe: Neues Album von Meat Loaf ist im Anmarsch. Definitiv Pflichtkauf natürlich für mich, der ich fast alles von ihm habe. Wenn ich das richtig sehe scheint “Hang Cool Teddy Bear” ein Konzept-Album mit ausgeprägter Hintergrundstory zu sein. Sicherlich sind seine Songs mit Steinmann unerreicht, aber ich bin gespannt was da kommt. Und wer sich mit seinen Facebook- oder Twitterdaten einloggt, bekommt einen Song als kostenloses Appetithäppchen plus PDF der Geschichte. Das Video sieht auch nicht schlecht aus. Freu ich mich drauf.
Aus gegebenem Anlass: Lied einer deutschen Mutter – Gisela May
Ich habe irgendwo noch das Album von Gisela May auf dem sie Brecht-Lieder singt… Wobei ich die andere Fassung vom Weill – ja, müsste Weill sein – lieber mag eigentlich.
Entweder ist es der Weichspüler oder die Neurodermitis ist wieder da

- Image by Getty Images via Daylife
Es würde mich nun nicht wundern wenn nach den Ereignissen der letzten Zeit die Seele doch etwas mehr beinträchtigt worden sein sollte als bisher – andererseits: Es könnte auch eine Reaktion auf den neuen Weichspüler sein. Jedenfalls: Es juckt wieder in den Ellenbogenbeugen. Bevorzugt Abends. Und nicht nur dort, auch am Bauch könnte ich mich momentan zu Tode kratzen wenn ich wollte.
Da ich Neurodermitis habe, die zwar seit Jahren nicht mehr ausgebrochen ist, aber die ja nicht heilbar an sich ist… Oder, was ich vielleicht doch eher hoffe, es liegt am neuen Weichspüler gegen den ich allergisch sein könnte. Falls ich nach der nächsten Wäsche immer noch den Juckreiz versprüre werde ich mal zum Arzt gehen. Zeit genug habe ich momentan ja. Allerdings: Mehr als Cortison verschreiben könnte mein Hausartzt nun auch nicht…
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