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Das will das Netzwerk "Neue deutsche Medienmacher" ändern. Parvand und Pätzold haben es vor knapp zwei Jahren gegründet. Die im Iran geborene Journalistin ist seit dem Sommer Vorsitzende des aus dem Netzwerk entstandenen Vereins. 250 Journalisten haben sich inzwischen im Netzwerk zusammengeschlossen. "Es geht uns nicht um eine Quote", sagt Marjan Parvand. "Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig kulturelle Vielfalt in den Medien ist."
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Warum Roland Kochs Vorschlag eigentlich kompletter Unsinn ist erklärt Evangelisch.de – man sollte mal sein Grundgesetz besser kennen bevor man sich aufregt…
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Ähm – wie lang ist denn jetzt der Artikel darüber, dass die Print-Artikel in den Zeitungen zu lang sind?
Monatsarchiv: Januar 2010
links for 2010-01-19
links for 2010-01-17
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"Hält man die ‘Erfolge’ der genannten Blogs gegen die ‘Misserfolge’ unserer knietief im Schwarzgelben, in Schweinegrippen-Hysterie oder Prominenten-Kult versackten Leitmedien, dann wird zugleich deutlich, wo die gesuchte ‘Zukunft des Journalismus’ liegen könnte. Es ginge in einem ersten Schritt vor allem darum, gegen die festgefügte Fronde der Altmedien anzuschreiben, ‘Gegenerzählungen’ zu verfassen, ihnen ihre schlampige Recherche und Abschreiberei um die Ohren zu hauen, das verborgene Interesse ans Tageslicht zu zerren. Früher hieß das Prinzip mal “Gegenöffentlichkeit”. Da aber auch dieser Begriff arg monolithisch und dazu allen Bösmenschen nach ‘Gutmenschentum’ klingt, würde ich sagen: “Schafft zwei, drei, vier, ganz viele Öffentlichkeiten!” Statt jenes scheinbar alternativlosen Einheitsbreis, der uns als ‘die Öffentlichkeit’ täglich serviert wird." – ACK.
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Der Herr Wittke bekommt was Neues, der Herr Wüst auch. Mein Gott, wer erinnert sich denn noch an die Affären, Hauptsache CDU-versichert, da fällt man weich…
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Der Merkur dröselt nochmal die Studie dies IABs auf.
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Tja, der Rüttgers darf das halt: Zu einem Empfang einladen, nicht erwähnen dass der von der CDU organisiert wird, dass der Wahlkampfauftakt ist und dann die Ehrenamtler mit keinem Wort erwähnen. Ja, ja, der soziale Rüttgers…
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Das Ministerum für Wahrheit meint übrigens, das sei doch total toll dass die Studenten nicht wegen schlechter Studienbedingungen abgebrochen hätten. Dass der Großteil dann allerdings Leistungsstress angibt ist natürlich kein Zeichen dafür, das wir irgendwas dringend verbessern müssten. Bwahahahahahaha.
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"Ein hauptberuflich freier Tageszeitungsjournalist ist also in der Bundesrepublik Deutschland vergütungsmäßig nicht vorgesehen. Er ist sozusagen „unangemessen“. Denn er arbeitet entweder nicht frei oder nicht hauptberuflich oder nicht bei Tageszeitungen oder nicht als Journalist. Alle vier Merkmale gleichzeitig sind heute ungefähr so häufig wie ein vierblättriges Kleeblatt."
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Der DJV ist angepisst weil die Regelungen von Carta und anderen Blogs kritisiert werden. Es lohnt den langen Eintrag zu lesen und dann gleich den ersten Kommentar dazu um zu verstehen, warum die alle so angepisst sind.
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Enquete-Komission für Internet geplant.
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Na dann Herr Koch ab in die Produktion…
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Dass jedoch die DJV-Vertreter so nachhaltig bemüht sind, den Autoren und Journalisten das Wissen um diese Verlegerbeteiligung vorzuenthalten, indem sie sie unterschlagen (wie Hirschler) oder sie mit mathematischen Tricks herunterrechnen (wie Pöppelmann), lässt Rückschlüsse darauf zu, welche Art von Interessenvertretung freie Journalisten von diesem Verband zu erwarten haben.
Ich bin Schmutzkonkurrenz – meint der DJV
Gegen die gemeinsamen Vergütungsregeln wird eingewandt, dass sie nur für hauptberufliche Journalisten gelten. Das werde dazu führen, dass Verleger auf Praktikanten, Hospitanten, vor allem aber auf Nebenberufliche, Studenten, Rentner oder sonstige Amateure auswichen. Zunächst: Diese Gefahr besteht. Sie wurde aber in den Verhandlungen nicht als so gravierend eingeschätzt, dass deswegen keine Vergütungsregeln abgeschlossen werden können. Freie hauptberufliche Journalisten sind – worauf vielfach und immer wieder zu Recht hingewiesen wird – für alle Mediengattungen unersetzlich. Auch für Tageszeitungen. Sie sind gut ausgebildet und arbeiten so professionell, dass sie sich der Schmutzkonkurrenz erwehren können.
Also allmählich ist es gut: Wir wissen ja, dass der DJV eine Gewerkschaft ist und dementsprechend parteiisch. Aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass diese Debatte „Blogger gegen Journalisten“ immer von – Journalisten – oder deren Vertretern angeheizt wird und weniger von den Bloggern. Was soll das denn auch, wir haben das doch schon 2001, 2002, 2003, 2004… durchdiskutiert.
Akzeptiert doch einfach dass es uns gibt, dass wir nicht wieder weggehen werden. Und Herr Benno H. Pöppelmann: Ich fordere eine Entschuldigung für den Gebrauch des Wortes „Schmutzkonkurrenz“. Bei allem notwendigen Respekt – das ist ein Wort, dass unangemessen und unanständig ist und der Sinn des Absatzes ist auch ohne dieses Wort klar erkennbar. Aber da sieht man mal wieder welcher Geist beim DJV herrscht…
links for 2010-01-16
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Fremdschämen war da wohl angesagt, als der Leiter des Deutschlandradio meinte man mache ein Programm für Junge Erwachsene. Klar. Und Eins Live ist für voll die hippen Kindergartenkids.
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Zusammengestellt aus WAZ und RP vom heutigen Webtage:
– Anhebung der Hundesteuer
– Nur RP: Verkauf des Theaters am Marientor
– Weigerung den Solidarit -
via du2010.de Hmm, ich glaube ich tagge die doch besser mit dem bewährten Artikel-Delicious-Tag.
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links for 2010-01-15
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Im Gegenteil: Die meisten der 120 Menschen, die sich zur lokalen Eröffnung der europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010 versammelt haben, scheinen darüber einig, dass sie sich Ende März ganz einfach wieder an der Moschee einfinden werden – um die Vielfalt ihrer Stadtgesellschaft zu verteidigen. – Ich würde gerne einen längeren Artikel bei Xtranews drüber machen, aber irgendwie finde ich keinen der irgendwie was zu organisieren scheint…. Hinweise erwünscht, danke.
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Check out this website I found at netzwerk-gegen-rechts.org
#FAIL …
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Sternmarsch gegen die Integration
Rechtspopulisten kündigen antimuslimischen Sternmarsch gegen Duisburger Moschee anVon Markus Bernhardt, Duisburg *
Ausgelös …
Kompositorischer Rückblick auf 2009
Besonders ergiebig war das letzte Jahr was Eigenkompositionen betrifft nicht gerade. Eigentlich gabs keine größeren Werke von mir. Halt. Nicht ganz richtig, aber der Reihe nach.
Einige Takte für Trompete und Posaune sind im letzten Jahr entstanden für meine Posaunenchor-Schwester relativ leicht gesetzt. Dann gabs als Nachhall des Sommers eine Samba für Streicher – wobei ich sicher bin, dass der Cellist sich nicht über seine Partie freuen wird, aber irgendjemand muss halt den Rhythmus…
Für dreistimmigen Chor entstanden einige Choralsätze – und wer meint, das sei einfach dafür zu schreiben soll mal einen gutklingenden Satz machen und dabei auf Terzen und Sexten verzichten – und die Vertonung des Hymnus „In Paradisum“.
Größtes Werk des letzten Jahres: Die Lieder für das Singspiel „Hänsel und Gretel“, dazu gabs auch den Text von mir. Aufgeführt bekanntlich beim Pelkumer Weihnachtsmarkt. Fand, wie ich gehört habe, bei den Sängern großen Anklang.
Fragmente geblieben sind bisher ein „Ehre sei dem Vater“ für dreistimmigen Chor – ich neige irgendwie immer zu Fugato-Stellen und eigentlich kann ich keine Fugen, ich bin ja nicht Bach sowie einige Orgelvorspiele.
Geplant als nächste größeres Projekt: Dreisätziges Werk mit Bezug zu Poe. Ich bin mir aber nicht sicher ob das kleine Besetzung oder großes Orchester wird – nebenbei: Wer auch immer diese blöde Notation bei transponierenden Instrumenten erschaffen hat gehört versohlt… Bei der Bratsche habe ich mich ja schon an den Notenschlüssel gewöhnt, aber Klarinette in A? Horn in F? Pffff… Ohne mich. Demnächst schreib ich da einfach Klangnotation drüber und fertig, sollen die selber friemeln…
PR-Desaster oder Was passiert wenn ein Redakteur der RP kollerkommuniziert
Dass ich die Rheinische Post einige Zeitlang im Abo hatte war dem – damals noch – einigermaßen gutem Lokalteil geschuldet. Dann allerdings stellte ich langsam fest, dass der Rest der Zeitung mich nicht interessierte und die Artikel über Duisburg stehen auch im Netz. Vermutlich nicht alle, aber die wichtigsten und bei der Rheinischen Post mit ihrer Nähe zum konservativen Milieu war mir das Geld dann viel zu schade. Also: Abbestellung des Abos.
Dass die RP in der letzten Zeit offenbar versucht Rüttgers zu puschen – auch wenn der viel sagt aber momentan wenig tut – ist den politischen Bloggern von „Wir in NRW“ aufgefallen. Kaspar Hauser im Artikel:
Okay, die Forderung, Hartz IV nun endlich anzupassen, kann man wiederholen. Aber muss man als gut informierter Journalist nicht mitteilen, dass dieses Thema nicht neu ist, sondern eine wahltaktische Variante des heimischen CDU-Chefs ist, genau an dem Tag, als SPD-Herausforderin Hannelore Kraft ihr Konzept vorstellt? Inhaltlich ist nämlich nichts passiert, es gibt keine Bundesratsinitiative von NRW, Hartz IV zu novellieren, kein Spitzengespräch mit Frau Merkel, auch keinen Brief an Frau von der Leyen.
Und das ist nur eins der Beispiele die den Kollegen dort aufgefallen ist. Was hätte die RP nun am Besten gemacht? Dazu geschwiegen – eventuell, auch wenns nicht besonders klug gewesen wäre, aber das ist ja nur ein Blog und die RP kümmert sich ja nicht um Blattkritik von Bloggern – auch wenns offenbar Kollegen sind. Eine offene und ehrliche Stellungnahme verfasst? Ja, das wäre die beste Alternative gewesen. Hätte die RP aber vermutlich auch nicht getan, denn da hätte man ja den Kritikern Recht gegeben. Ogottogott… Unvorstellbar. Eventuell hätte eine Variante mit leichter Selbstkritik ausgereicht. Was macht aber offensichtlich ein Redakteur im Alleingang? Er kollerkommuniziert. Jedenfalls ein wenig, denn irgendwie mag er ja das Blog doch oder so. Klar doch. Und dann lässt er Freud sprechen:
Wir Redakteure der RP jedenfalls werden weiterhin unser Blatt so machen, wie wir es gelernt haben. Unabhängig…und…parteiisch!!!
Genau. Unabhängig und parteiisch. Wie jede gute Zeitung es auch sein muss. Und überhaupt, wenn Rüttgers exklusive Infos hat, dann muss der ja ins Blatt. Dass allerdings andere Themen durchaus stillgeschwiegen werden und dann die WAZ drüber berichtet – das ist dann irgendwie Gewaltenteilung oder so… Na ja. Ich hoffe mal die Landes-SPD versteht nicht sowas unter „Stärkung des Lokaljournalismus“…


