Es gibt so Dinge, von denen man später seinen Kindern erzählen kann – wenn man denn noch welche bekommt. So zum Beispiel, dass man beim Konzert im Landschafts-Park direkt an der linken Bühnenseite hinter Kai Magnus Sting stand. Nachdem man sich durch die Menschenmenge und durch die Security gedrängelt hatte. Wobei – drängeln ist untertrieben – stoßen wäre eher das richtige Wort dafür. Was an sich ja ein schönes Zeichen für die Wertschätzung des Orchesters bei den Duisburgern an sich ist – es war wirklich kein Durchkommen mehr.

Beim nächsten Mal könnte man aber mal den Security-Leuten ein Handy-Verbot aussprechen – mitten in klassischer Musik durch einen lauten Klingelton abgelenkt zu werden ist nicht unbedingt genußfördernd. Wozu haben die denn das Handy 1.0 – als Walkie-Talkies? Freundlichkeit wäre auch nett gewesen so ab und an. Nun ja – Großveranstaltung und Panik gehen natürlich Hand in Hand. Aber etwas Professionalität sollte es doch schon sein, oder? Humpf.

Dass das Landschaft-Park wirklich ein schöne Lokalität ist muss ich ja wohl keinem erzählen. Ebensowenig dass er bei Dunkelheit noch schöner ist. Es gibt ja nicht umsonst Führungen bei Dunkelheit. Gut, dass ich ihn schon kenne – denn allzuviel hätte ich bei der Extraschicht nun nicht vom Park sehen können. Ein wenig offene Luft hier, ganz viel schwülwarme Hallenluft da und dann halt vom Seitenrand der Bühne einen Blick auf Anthony Weeden.

Gelernt habe ich: Es gibt ein Alphorntrio in Duisburg. Celli verleihen der „Pizzicato-Polka“ durchaus neuen Reiz – vor allem wenns vier sind. Die Philharmonixx rocken. Kai Magnus Sting ist göttlich. Ich bin nicht mehr 18. Und Anthony Weeden offenbar Brite. :-) Ach ja – das mit dem Fagott-Diving ist auch sowas, was man nicht so schnell vergißt. Ebensowenig wenn die Harfe an einem vorbeigetragen wird… Hach.