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Auch wenn mit solchen Methoden Leben gerettet werden können und sie dadurch im Einzelfall eine brutale Notwendigkeit sein können, sie schönzureden ist eine ganz andere Sache, das macht sie harmlos, drückt die Hemmschwelle, sie auch in anderen Fällen, vielleicht gar generell einzusetzen. Man muss nur daran denken, dass juristische Produktionen und Instrumenten aus der Zeit des War on Terror auf ganz anderen Felder angewandt wurden, und an jene Männer, die aufgrund falscher Annahmen in geheime CIA-Gefägnisse überstellt wurden und damit den "smarten Verhörmethoden" ausgesetzt, um solche Memos zu fürchten.
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So galten bislang Meldungen, die aus Presseerklärungen von Behörden stammten, als unbedenklich und durften ungeprüft verbreitet werden. Immerhin hatte sich auch die betroffene Staatsanwaltschaft mit den geäußerten Bedenken des Anwalts befasst, das öffentliche Interesse an Berichterstattung jedoch höher gewichtet.
19. April 2009


