Manchmal wünschte ich mir, wir würden alle mal einen Blick in die Kommunikationstheorie von Schultz-Von-Thun geworfen haben, dann wäre einiges leichter. Dann wüssten wir alles über die Vier Seiten einer Nachricht, über die vier Ohren, könnten elegant auf Watzlawicks “Anleitung zum Unglücklichsein” referieren und lächeln, wie dumm wir doch bei der menschlichen Kommunikation sind – wie reduziert diese Art hier zum Beispiel ist weil es analoge und digitale Kommunikation gibt und wir die Schweigespirale gar nicht durchbrechen wollen oder können.
So ab und an aber bricht in mir dann doch die Erkenntnis auf: Selbst wenn es so wäre – selbst dann! Nein, moment: Vor allem dann! gäbe es immer noch Probleme, die man nicht durch Kommunikation lösen kann. Dann gäbe es auch immer noch Dinge, die man im Kopf mit sich rumschleppt und Dinge, die einem auf der Seele liegen.
Kommunikaton kann funktionieren – oder nicht. Eine Lösung dazwischen gibts nicht. Aber dann mich dafür verantwortlich zu machen dass sie nicht funktioniert – das ist dann ein sehr starkes Stück.



23. März 2009 um 8:53 pm
Vielleicht mal darüber nachdenken
.
23. März 2009 um 10:29 pm
Du meinst, dass ich falsch auf die Signale eines Anderen reagiert habe? Hmm, dann lehne ich aber immer noch eine Gesamtschuld ab. (Und nein, es geht wirklich nicht um dich, Herner Blogger. Echt nicht. Glaubs mir. Wirklich.)