Monatsarchiv: März 2009

links for 2009-03-31

  • Und dann soll ich mich als “Persona non grata” herablassen mit einem Homberger Blogger – der übrigens wie alle Homberger das Thema Dierkes geflissentlich übersehen haben zu scheint – auf persönlicher Ebene zu diskutieren? Nach meinen Erfahrungen?

    Nein.

    (tags: politik)
  • Mitläufertum und Vergesslichkeit stecken an, gerade in Deutschland, gerade im neuen Deutschland. Damit meine ich nicht nur, dass es nie eine ostdeutsche Vergangenheitsbewältigungsdebatte gab, in ihrer Radikalität vergleichbar mit der Aufräumaktion, die die West-68er unter ihren Nazieltern veranstalteten – aber auch. Scham, Hass, Wut auf das gute alte Untertanenspiel? Nein, eher das Gegenteil. Plötzlich singen sie alle Kohls Lied, Ost- und Westdeutsche, immer lauter und immer fröhlicher, und sie sind dabei so stolz wie polnische Solidarno-Veteranen und israelische Hagana-Kämpfer.

Das Woyton im Forum hat freies WLAN!

Natürlich habe ich mal geschaut wo es in Duisburg freies WLAN gibt – ja, FREIES WLan also kein Telekom-Hotspotgedönsdingens oder so wie beim Starbucks. Im Endeffekt muss man das mal wieder selber erforschen, denn es gibt zwar jede Menge WLAN-Listen für Duisburg – Qype hat da einige z.B. – aber da wird natürlich nicht unterschieden ob es ein freies ist oder ein unfreies mit Knebelverträgen von einer Stunde. Und solche Spielchen wie bei McDonalds mache ich ja grundsätzlich nicht mit. Zudem: MacDonalds – neuer Laptop – auspacken – ähm – NEIN.

Gut, auch Woyton ist eine Kette – genauso wie Starbucks und Konsorten. Von den Preisen her tun sich die beiden Ketten wohl auch kaum was, ich kanns jetzt nicht so verifizieren, aber hey: Ein freies WLAN ist halt ein Argument.

Und bevor ich das mal wieder tue: Gibts denn sonst noch freie WLAN-Hotspots hier in Duisburg? Das Hundertmeister soll ja einen haben, aber ich weiß nicht ob der frei ist – noch nie probiert…


05.04.: Bitterschlag-Lesung – die Teilnehmer

„Wie, ich darf hier nicht rauchen?“, knurrte Ranulf mißmutig. Gerade hatte er sein silberne Zigarettenetui herausgezogen und ein Streichholz in Brand gesetzt. „Nein, dürfen Sie nicht.“ Mißmutig blies Ranulf das Streichholz aus und versuchte in seinen Blick den ganzen Ärger der Welt hineinzulegen – es blieb beim Versuch.
„Name?“, fuhr sie fort. „O’Hale.“ Die Bedienung runzelte die Stirn. „Hmmm – nein, finde ich nicht.“ Ranulf zog die Augenbrauen hoch. „O’ Hale! Ranulf, Ranulf O’ Hale.“ Der Finger der gutaussehenden Blondinen fuhr über die Liste mit den Namen der Teilnehmer. Dann blickte sie auf und schüttelte den Kopf. „Tut mir leid, aber einen O’Hare finde ich nicht. Sie müssten ja nach Frederik Franzke und vor Thomas Meiser eingeordnet sein…“
„Nicht O’Hare – O’Hale“, sagte Ranulf und zog bewußt das O in die Länge. Erneut senkte die Blondine den Kopf – und schüttelte ihn dann wieder. „Haben Sie denn einen Malpertuis auf der Liste?“ Ranulfs Stimme klang nicht mehr nach reiner Ironie, sondern nach deftigem Sarkasmus. „Könnten Sie das buchstabieren?“
„M – A – L…“, knirschte Ranulf zwischen den Zähnen hervor. Erneut Kopfschütteln. „Nein, auch nicht.“
„Aber ich bin auf ausdrücklichem Wunsch vom Kardinal der Glaubenskongregaton hier her geschickt worden.“ Na ja, Wunsch war etwas übertrieben. Aufforderung wäre richtiger gewesen. Oder Befehl, dachte Ranulf. „Vielleicht rufen Sie ihn einfach mal an,“ schlug die Kellnerin vor, „dann haben wir das Problem aus der Welt.“ Sie strahlte. Endlich war ihr eine Lösung des Problems eingefallen – und sie war von selbst drauf gekommen! „Es – ist – Sonn – tag. Der einzige Tag an dem Priester etwas mehr beschäftigt sind als sonst…“
„Sie? Priester?“, kicherte die Kleine. „Nein, ich bin KEIN PRIESTER.“
„Meine Güte, schreien Sie doch nicht so rum,“ protestierte die Kellnerin. „Nicht, dass es mich jetzt interessieren würde, aber was sind Sie?“
„Exorzist.“ – Eine Pause entstand, in der Ranulf O’Hale ganz deutlich das Gelächter der Gäste hören konnte, die hinter der Tür ihren Spaß hatten. Er stand davor, was seine Laune nun nicht hebte. Verständlicherweise. „Boah, echt? So richtig?“
„Gibts auch unechte Exorzisten?“, konnte sich Ranulf die Frage nicht verkneifen. „Und was machen Sie so als Exorzist?“
„Ich dachte dass interessiere Sie nicht?“
„Na ja, man hat ja nicht alle Tage einen Pries… – einen Exorzisten im Parkhaus in Meiderich.“ Ranulf seufzte. Mehrmals. „Ich mache Ihnen ein Angebot – Sie lassen mich da rein und ich erzähle Ihnen dann was ich auf der Suche nach den Artefakten der Apokalypse erlebt habe.“ Die Kellnerin überlegte während sie auf einer Haarsträhne kaute. „Na schön – ich lass Sie rein. Aber verraten Sie mich nicht.“ Liebes, dachte Ranulf, du bist die einzige Person, die a) hier vor der Tür steht und b) die seit mehreren Minuten mit mir redet. NATUERLICH kommt keiner auf die Idee, dass du mich reingeschmuggelt hättest. „Nein, ich sage kein Wort,“ sagte Ranulf. Und daran würde er sich halten, dachte er nachdem er endlich durch die Tür war – er würde einen Satz sagen…


Philharmonixx auf dem Barcamp

Mehr davon dann bei der nächsten Kulturaffäre – dann mit Kai Magnus Sting übrigens…


links for 2009-03-30

  • Wohnungen, die es nicht gibt, kann man auch nicht mieten und ergo muss die ausführende Behörde Miete und Heizkosten der aktuell bewohnten Wohnung im vollem Umfang übernehme und kann, nein darf keine Kürzungen an dem Teil des ALG II, der die Miete betrifft, vornehmen.
    (tags: ARGE)

Tarean: Erbe der Kristalldrachen erscheint!

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Weitere Infos zum nächsten Tarean-Band gibts auf der Homepage von Bernd Perplies.

Und wenn ihr das Banner immer und immer wieder sehen wollt: Ich habe die „Wunschzettel“-Seite umbenannt in Empfehlungen – Dinge, die ich euch im persönlichen Gespräch ans Herz legen würde und die ich gut finde. Und nein, ich bekomme kein Geld dafür, dass ich die erwähne, das wäre ja – SCHOCK – Werbung!!!


Slam bei Jules Papp in Krefeld

Frell – Thorsten Sträter, der meiner Meinung nach der beste Slammer auf dem #Dortcon09 war – war in Krefeld anwesend und ich konnte nicht weil das Barcamp Ruhr eher war. Schade.

Jedenfalls, damit das nicht mehr passiert lege ich euch allen das Blog zum Slam zum JulesPapp zu Krefeld – ;-) – ans Herz. Leider komme ich da momentan nicht mehr hin weil – Krefeld, Zugverbindung, Abends unter der Woche – nix gut. Aber man weiß ja, dass ich ein Faible für die kleine und nette Kneipe habe, von daher: Geht da einfach mal hin, ihr werdet Spaß haben beim Poetry-Slam. :-)


Gelernt ist halt gelernt

Da ist ein Mixer, da eine Soundkartenemulation, ein Programm mit dem ich die Tracks auf die zwei Ausgabe-Kanäle legen kann – links und rechts – vorhören ging auf und außerdem BLINKTE das Teil in ROT, wenn ein Song zu Ende war.

Außerdem zeigte die Software noch die BPMs an, ich hatte auch den Graphen da und konnte deswegen auch perfekt raus- und reingleiten. Die Vertretung als DJ beim Barcamp Ruhr: Echt easy. ;-)

(Sieht man, dass das ein Mac ist? ;-) )


Barcamp Ruhr 2: War schön mit euch

Nachdem ich mir gestern ein Plätzchen in Essen suchte – neee, ich fahre nicht von Essen aus nach Hause wenns Übernachtungsmöglichkeiten gibt im UpH – und ich einmal in diesem Liegesessel lag und dann den Rest der Nacht im Massagesessel – ausgeschaltet of course – gings nach einem Frühstück gleich weiter mit dem obligatorischem Prozeß des „Ich habe eine Session, wer hat Interesse“? (Hey, wir hatten auch „Black Stories“ im Angebot!)

„Die Schere im Kopf“ war die Session, in der diskutiert wurde wann man bestimmte Dinge nicht bloggt oder warum. Eine Fortsetzung des Panels von gestern also irgendwie. Mehr ein Austausch von Erfahrungen, da Stefan das Ganze halt recht spontan hielt. Ein Wort, dass im Laufe des Tages immer wieder aufpoppte – und fast bei allen Sessions wohlgemerkt die ich besuchte – war MEDIENKOMPETENZ. Falls es jemand nicht wissen sollte: Das sollten Lehrer und Bibliothekare tun. Sollten wohlgemerkt…

Danach gings in eine Session zum Thema „Vertrauen“ – war nicht so der Hit ehrlich gesagt. Erstens muss ich selber entscheiden wem ich vertraue und ich kann mein Vertrauensverständnis nicht als Maßstab für jemand anderen als selbstverständlich voraussetzen. Insofern war die Frage, warum man denn nun unbedingt seinen Sozialogie-Professor zum Xingen bringen muss gerechtfertigt – aber auf meinen Einwurf wurde nicht eingegangen. Nun denn.

Mehr Spaß machte mir das Panel über die Startconference – da gings quer beet, vor allem aber um Kunst, Kultur, Marketing, Verständnis – Themen, die im September nochmal genauer besprochen werden. Und so Einiges weiß ich jetzt, was ihr nicht wißt – so z.B. schon den vorläufigen Programmplan, den verrate ich aber nicht. :-)

Mittag! Das Essen im UpH ist lecker, nahrhaft und gesund – und eine reiche Auswahl von Obst und Gemüse gibts immer. (Weshalb ich auch normalerweise IMMER beim All-you-can-eat hängenbleibe wenn ich mal ansonsten da bin. ;-) )

Danach dann gings zu 50hertz und seinem Vortrag über seine Kampagne gegen die Abschaffung einer Schulform in Wulffs Land. (Genauere Links gibts sicher demnächst noch auf der Barcamp-Webseite.) DAS interessierte mich natürlich schon etwas mehr. (Stichwort: Weiterbildung… ;-) )

Zwischendurch gabs jede Menge Gespräche, jede Menge Infos, jede Menge interessanter Dinge und – es wurde gepokt. Mit K! Nicht mit G! (Das haben gestern ja beinahe die Philharmonixxer geschafft. *g*) Das ist so eine Art – hmm – reales Bindeglied für soziale Netzwerke. Schwierig zu erklären und man sollte es nicht so ernst nehmen finde ich, aber es ist lustig. (Und ich wette mit euch, dass das demnächst an den Unis der Hit sein wird…)

Insgesamt: Ein schönes, gut organisiertes Barcamp. Das Unperfekthaus ist ideal für sowas, man kann sich immer mal wieder in Ecken und Winkel zum Ausspannen verziehen – ich hatte viele interessante Sessions und es ist mir tatsächlich gelungen mit Robert Basic kein einziges Wort zu wechseln. ;-)

Jedenfalls: Danke an die Koordinatoren – nee, moment, wir alle waren ja Orga-Team – ans Haus und an die ganzen entspannten Menschen, die dieses Wochenende so nett gestaltet haben. (Und jetzt überlegen wir mal liebe ARGE: Da gehen Menschen freiwillig hin um sich zu bilden – und DU ordnest das als Freizeitvergnügen ein. Weißt du eigentlich wieviel Geld DU sonst für sowas bezahlst, hmmm? Denk mal drüber nach…)

Ach ja, da war dann noch:

„Tust Du eigentlich was für Dein Gewicht? Das sieht man.“ – „Ähm, ich habe doch gerade erst angefangen…“

„Ich bin Dortmund. Du bist Castrop-Rauxel.“

„Die Übergänge waren ja wirklich gut.“

„Und dann haben wir gesagt, wir machen die Abschlussparty doch in Essen anstatt nach Duisburg zu gehen weil alle schon eh am Wippen waren…“

„Wer kennt wen ist ja sowas von südlich.“

„Ja, das funktioniert aber nur weil eure Zielgruppe schon netzaffin ist. Wir reden hier von Lehrern….“

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links for 2009-03-29


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