Monatsarchiv: Februar 2009

Be-schäf-tigt

Momentan könnte der Eindruck entstehen, dass das Blog zur reinen Linkhalde verkommt – was einfach damit zu tun hat, dass ich zu tun habe. Schließlich wird am morgigen Mittwoch die Schulbücherei an der Emil-Rentmeister-Schule, Getschiner Str. 107, eröffnet. (Falls ihr noch kurzfristig Lust und Zeit habt: 13:30 Uhr gehts offiziell los. Würde mich freuen.)

Ansonsten freue ich mich auf das 7. Philharmonische Konzert – für den Termin in Mülheim gibts offenbar noch Karten – und diverser anderer Kram muss noch geregelt werden. Von daher – nicht wundern, wenns momentan etwas weniger ist als sonst…

Wobei ich sicherlich nochmal was zum Freitag schreiben werde glaube ich. ;-)


links for 2009-02-16

  • Mein Ex-Kollege von Radio Duplex bzw. Campus FM hat es also gepackt und er wird bloggen. Na, dann man tau, nech? Momentan ist Christian beim CT das radio in Bochum zu hören, meistens in der "Spätschicht". Nein, die beginnt NICHT um 12:00 Uhr Mittags, ts, immer diese Vorurteile…

links for 2009-02-15


Taize-Gottesdienst in Duisburg-Großenbaum

Nachdem wir ja schon mal in diesem Jahr etwas zum Chillen und Relaxen hatten – ;-) – kann man an diesem Sonntag in Duisburg-Großenbaum in der Versöhnungskirche ja mal direkt weitermachen. Denn der traditionelle Taize-Gottesdienst steht an und das heißt: Wunderschönes warmes Kerzenlicht, 35 Instrumente, die Kantorei und eine bis anderthalb Stunden meditaitv in die Gesänge aus Taize eintauchen. (Wenn man so möchte: Extremst christliches Chillen und Relaxen… Hüstel.) Ab 18:00 Uhr geht es los, da der Gottesdienst aber immer extremst – gut – besucht – wird – solltet ihr mindestens eine Stunde vorher da sein.
Oh – habe ich erwähnt, dass ich in der Kantorei mitsinge? Nein? Komisch, muss mir entfallen sein. ;-)


Extremst Tag-ing

Je länger ich lebe, desto mehr stimme ich Thomas Mann zu der in seinem Zauberberg ganz genau und fein das Problem mit der Zeit definiert hat: Zu Beginn des „Zauberbergs“ nämlich vergehen die Tage für die Protagonisten so gar nicht weil es ständig etwas Neues gibt und ständig irgendwelche Dinge getan werden müssen. Im Verlauf des Romans huschen die Tage dann so vorbei, gerinnen zu Wochen und am Ende sind mal eben so sieben Jahre dahingeflogen…

Momentan kommen mir nämlich die Tage wie ganze Wochen vor. Das hat durchaus damit zu tun, dass es halt ständig Dinge gibt, die keine Routine sind. Diese Tage bis zum Ende der Woche werden dann nochmal extremst heftigst weil sich die Termine momentan drängeln.

Heute zum Beispiel war ich arbeiten, danach in der Stadtbibliothek – unter anderem um mir Partitur fürs Violinkonzert von Beethoven zu besorgen, man könnte ahnen warum… Und wenn ich sage PARTITUR – dann meine ich das auch so: Groß, breit, Orchesterstimmen in toto. Na ja, also dann doch etwas dünner, aber GROSS stimmt schon. Super, vom Strauss hatte die Bibliothek fast alle symphonischen Dichtungen da, nur die nicht, die ich gerne mal eingesehen hätte… Typisch. (Nein, auf CD war keine der beiden Werke da, die ich zumindest vorher mal gerne gehört hätte.)

Danach dann treffen mit der PhilCrowd.

Danach dann Chorprobe. (Na super, der Taize-Gottesdienst ist DIESEN Sonntag? Uff, er ist ABENDS. Pruh… Hey, deswegen war an diesem Sonntag keine Probe des Posaunenchors! Ahhh!)

Und ratet mal wie die nächsten Tage aussehen? Genau – nicht viel anders. Wenn ich also nicht unbedingt zum Bloggen komme: Ich habe halt nicht das Spielzeug von Hermione, noch bin ich unendlich viele Clone – ich habe einfach momentan gut zu tun. (Und um ehrlich zu sein: Die Hälfte davon macht mir sogar noch Spass. So und jetzt entschuldigt – ich muss da noch einiges nachlesen und vorbereiten und so…)


links for 2009-02-09


stART.09 – Call for Papers und Ruf nach Blogbeiträgen

Am 24. und 25. September 2009 findet in der Duisburger Mercatorhalle zum ersten Mal die stART.09 statt. Die Konferenz beschäftigt sich mit Einsatzmöglichkeiten von Web2.0-Anwendungen im Kunst- und Kulturbereich.

Bis zum 31.03. habt ihr jetzt Zeit um eure Vortragsvorschläge – also in diesem Fall hat ist der englische Begriff viel besser: Paper halt – einzureichen. Das wird ganz spannend – denn Web2.0 und Kultur treffen hier zum ersten Mal als Thema einer Konferenz aufeinander.

Wer sich als Blogger angesprochen fühlen sollte und schon mal vorab etwas schreiben möchte:

Daher laden wir alle ein, die an dieser Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Web 2.0 wirken, Gastbeiträge für unseren Blog vorzuschlagen. Bitte schicken Sie uns Ihren Beitrag zusammen mit einer kurzen Bio und relevanten Links zu Ihrer Person/Ihrer Arbeit an blog @ stARTconference .org.

Ich wünsche viel Spaß beim Grübeln und Schreiben. (Ruf nach Blogbeiträgen – Call for Bloggers ist doch dann das Äquivalent, oder?)


Unser Guardian in Beta: DerFreitag

Im Internet gar schafft man sich sogenannte „Community-Funktionen“, mit denen „von Leser zu Leser zu Journalist zu Blogger zu Journalist und wieder zurück“ kommuniziert werden soll, und zwar, wie sich von selbst versteht, „auf Augenhöhe“.

So stehts recht süffisant formuliert beim DLF, der recht ausführlich über den Relaunch der Wochenzeitung DerFreitag berichtete. Man mag mich jetzt einen Skeptiker schimpfen, ja, man mag mir vorwerfen ich würde DemFreitag keinen Welpenschutz gewähren – die sind doch noch Beta, da ändert sich bestimmt noch was, mag sein – aber ich fühle mich unangenehm an ein Projekt erinnert, bei dem diese Augenhöhe auch schon mal vor dem Start breitmundig verkündet wurde. Was übrigblieb waren uninteressante Blogs, Photoklickstrecken und Videos, die man nicht mal woanders einbetten konnte – vielleicht hat sich wenigstens letzteres geändert. Sprich: Markige Sprüche hatte man auch vor der Ankündigung des Portals „DerWesten“ gerissen – das Elend, das man bis jetzt im Netz findet hat einen dann schlagartig ernüchtert. (Und bis heute ist das Teil von der Usability her eine Katastrophe, aber das habe ich ja schon des öfteren angemerkt.)

Jetzt ist es nicht so, dass ich DemFreitag nicht alles Gute wünsche und ich hoffe, der Idealismus der Macher wird nicht durch die schnöde Realität gebrochen – aber was das großartige, fantastische Neue an dieser Webseite sein soll entzieht sich mir etwas. Nun, ich bin auch nicht die Zielgruppe, weil ich erstens den „Guardian“ kenne und schätze, zweitens weil ich bereits ein Blog besitze.

Da „DerFreitag“ eine enge Kooperation mit dem „Guardian“ einging hat man bei der neuen Webseite einige Elemente übernommen – wem das etwas breitere Farbenspektrum, das der „Guardian“ für seine Ressorts anbietet auf die Nerven geht kann sich freuen: „DerFreitag“ hat nur drei Farben übernommen. Blau, Rot und Gelb. Rot steht für die Community, ohne die heute ja kaum eine Zeitungswebseite auskommt und für Beiträge aus dieser. Die sollen ja „online besonders hervorgehoben oder in der gedruckten Zeitung veröffentlicht“ werden. Falls der Beitrag abgedruckt wird, soll ja auch ein Honorar bezahlt werden. Man darf gespannt sein wie hoch das sein wird. (Klingt irgendwie vertraut, oder?) Auch der Rest der Webseite ähnelt dem Aufbau des „Guardian“ – es gibt separate Blöcke, die mit Linien abgegrenzt sind. Übersichtlich ist es ja, aber neu? Spannend?

Tatsächlich finden sich Artikel aus der Community auf der Webseite wieder. Was schon mal ein netter Ansatz ist – fragt sich ob die dann auch gedruckt werden. Online und Print sollen ja gleichberechtigt sein. Nur: DAS hat man in den letzten Jahren von so vielen Projekten gehört, dass die Worte durchaus etwas bitter im Mund werden. Letztendlich nämlich bleibt von der Beteiligung der Community nicht viel übrig wenns wirklich um eine Mitbeteiligung geht. Zudem macht man meines Erachtens einen entscheidenden Fehler – zugegeben, das macht der „Guardian“ auch: Man muss sich anmelden um kommentieren zu können. Kann man machen. In vielen Blogs muss man sich mittlerweile registrieren um zu kommentieren und sicherlich ist, wenn man eine Wochenzeitung oder das Bildblog ist die Menge der Kommentare kaum moderierbar – siehe das Chaos, das bei DerWesten herrscht wo die Moderatoren ja kaum die Trolle im Zaum halten können. Dennoch ist es etwas merkwürdig bei einem Relaunch in der heutigen Zeit. Nun ja – andere Zeitungen haben ja übers Wochenende und zu gewissen Zeiten nun ganz einen Kommentarstopp angeordert. Insoweit…

Schaut man sich jetzt die Blogs an, so ist auch hier nichts Neues, Spannendes oder Aufregendes zu entdecken. Solide ist es ohne Frage, aber sonst? Sicher hat der „Guardian“ so etwas nicht – also Leserblogs. Allerdings scheinen sich bislang die Journalisten des DerFreitags auch nicht so direkt mit den Bloggern einlassen zu können oder zu wollen – mag sein, dass ich was übersehe, aber bisher habe ich da nichts gesehen. Ebensowenig bei den Leserkommentaren.

Was also bleibt unterm Strich? Das Einzige, was ich bisher gut finden kann ist die Einbettung der Community – zumindest online passt das. Ob die Verzahnung zwischen Print und Online funktionieren wird – das ist das einzig Spannende an dieser Webseite, die sehr wohl mit dem „Guardian“ verglichen werden kann. Nur: Der „Guardian“ ist für mich einfach die bessere Alternative, denn beim „Guradian“ sehe ich oben auf der Webseite, wann die letzten Artikel online gestellt wurden – und ich kann mir sicher sein, dass ich alle Artikel aus dem Print im Online-Angebot wiederfinde. Ebenso gibts im gedruckten „Guardian“ immer einen Hinweis auf die Online-Angebote und zumindest die am meisten kommentierten Artikel der Webseite. Ja, das könnte auch mehr sein, ich weiß – aber immerhin: Hier ist die Verzahnung schon fabelhaft vollzogen. Ob am Ende bei DerFreitag mehr bleiben wird als das obligatorische Abdrucken von Leserbriefen – man darf gespannt sein. Ebenso ob es wirklich gelingt Community-Artikel in die Printausgabe zu hieven. Ansonsten haben wir halt eine Webseite vorliegen, die sehr stark vom „Guardian“ beeinflusst ist – das muss nichts Schlechtes sein, übersichtlich ist sie ja immerhin wenngleich das Konzept mit den Farben auch nicht so ganz aufgeht momentan – denn zwischen dem dunklen Blau für eigene Inhalte und dem etwas lichterem für übersetzte „Guardian“-Artikel sehe ich nicht so den Unterschied. Nun: Das ist alles Beta. Sicherlich werde ich mir nach einiger Zeit die Seite nochmal ansehen. Aber interessant? Nein, interessant ist sie für mich nicht.


Dacapo für Grimme Online Award vorgeschlagen

Quelle honeur: Das Dacapo-Blog ist für den Grimme Online Award vorgeschlagen worden. (Meine Güte, das hätten die aber auch übersichtlicher darstellen können als einfach nur Links untereinander, oder? Wie lange machen die das schon? Seufz: STRG-F ist dein Freund in solchen Fällen. Bitte mal eben im Browser der Wahl ausprobieren…)

Falls jemand in Euphorie ausbrechen möchte – den kann ich dämpfen: Schließlich kann da jeder eine Webseite seiner Wahl vorschlagen. Die Liste der angesammelten Links muss erstmal von der Redaktion gefiltert und durchgesehen werden. Wenn das Dacapo-Blog NACH diesem Prozeß noch auf der Liste steht – also ich zweifel da irgendwie nicht dran ;-) – dann wäre das ein Grund zur Freude. Solange aber in den Vorschlagen noch sowas wie die deutsche Seite der Firma Adobe aufgeführt wird…


Back aus Bett

Die letzten vier Tage war es einigermaßen still, weil ich einige Probleme mit dem Magen hatte. (Ich erspare euch mal Einzelheiten, so ganz fühlt sich mein Magen auch noch nicht so normal an, aber immerhin: Ich war heute so fit, die Kulturaffäre der Universität Duisburg-Essen featuren zu können.)

Immerhin kann ich jetzt das Programmschema des DLFs auswendig. Und falls das Internet nicht erneut wieder auf GPRS umfällt nach der kleinen Einstellung in der Software kann ich auch endlich das an die 5MB-Paket verschicken, was eigentlich längst raus sein sollte…

MORGEN! :-)


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