Corona Magazine: Ausgabe 212

“Suche: Nette Assistentin – Biete: Schloss an der Loire – Voraussetzung: Nervenstärke!” Gutaussehender Professor, der genau weiß, dass es das Übernatürliche gibt, engagiert eine junge und skeptische Assistentin, die für jedes übernatürliche Phänomen eine Erklärung sucht – wüsste man es nicht besser, so würde man bei dieser Beschreibung auf Chris Carters Serie „The X-Files“ – „Die X-Akten: Unheimliche Fälle des FBI“ – tippen.Doch weit gefehlt: Dies ist die Anfangskonstellation für eine Serie, die vor kurzem mit Band 900 ein rundes Jubiläum feiern durfte. Das ist nicht schlecht für eine der ältesten Horror-Serien bei Bastei – nur der „Gespenster-Krimi“, aus dem dann später die eigenständige Serie „John Sinclair“ entstand, ist fast ein Jahr älter. Wobei sich spätestens jetzt Werner Kurt Giesa kritisch zu Wort gemeldet hätte, denn er, der Jahrzehnte die Handlung von „Professor Zamorra“ prägte, hat immer darauf bestanden, dass er nicht Horror, sondern Grusel schreiben würde. Aber selbst diese Genrebezeichnung ist für die Serie an sich einfach zu eng: Raumschiffe, Außerirdische und fremde Planeten gehören ebenso zum festen Bestandteil von Zamorra wie LUZIFER, die Hölle und die Ausgeburten der Hölle. Dazu kommen noch diverse Zeitreisen, ein – nicht mehr – existierendes Spiegeluniversum – der Wächter der Schicksalswaage – kurz: „Professor Zamorra“ setzt sich gekonnt über alle Genregrenzen hinweg und macht einfach das, was in den 90er-Jahren so en vogue war: Mystery.

via Corona Magazine: Ausgabe 212.

Meine Güte – warum habe ich dieses Booklet von WP nie VORHER ausprobiert? Das macht ja etliches leichter! Toll!

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