Momentan könnte der Eindruck entstehen, dass das Blog zur reinen Linkhalde verkommt – was einfach damit zu tun hat, dass ich zu tun habe. Schließlich wird am morgigen Mittwoch die Schulbücherei an der Emil-Rentmeister-Schule, Getschiner Str. 107, eröffnet. (Falls ihr noch kurzfristig Lust und Zeit habt: 13:30 Uhr gehts offiziell los. Würde mich freuen.)
Ansonsten freue ich mich auf das 7. Philharmonische Konzert – für den Termin in Mülheim gibts offenbar noch Karten – und diverser anderer Kram muss noch geregelt werden. Von daher – nicht wundern, wenns momentan etwas weniger ist als sonst…
Wobei ich sicherlich nochmal was zum Freitag schreiben werde glaube ich.



17. Februar 2009 um 7:53 pm
Am Mittwoch, den 18.02.09, findet um 13:30 Uhr die offizielle Eröffnung der Schulbücherei an der GHS Emil-Rentmeister-Schule,Gitschiner Straße 107, 47053 Duisburg-Hochfeld, statt.
Die Pressemitteilungen erhielten:
Radio Duisburg
Studio 47 Stadtfernsehen Duisburg
WDR, Studio Duisburg
Stadt-Panorama Duisburg
Wochen-Anzeiger Duisburg
LN-Lokalnachrichten
WAZ- Duisburg
NRZ- Duisburg
RP-Duisburg
Bild-Zeitung,Redaktion Rhein-Ruhr,Essen
Express, Düsseldorf
TV.NRW, Düsseldorf
ddp-Nachrichtenagentur, Düsseldorf, Berlin
dpa-Nachrichtenagentur, Düsseldorf ,Essen
RTL-West, Essen
SAT.1.Westcom, Dortmund
18. Februar 2009 um 9:11 am
Ah, der Herr Kollege von vor Ort.
Ich drück die Daumen. *g*
18. Februar 2009 um 6:04 pm
Danke Prospero!
Ich hoffe, Dir hat die heutige Eröffnung der Schülerbücherei an unserer GHS Emil-Rentmeister-Schule gefallen und das auch Dir der Kuchen und Buffet sowie Getränke geschmeckt haben.Radio Duisburg hat um 17:30 Uhr in den Lokal-Nachrichten kurz darüber berichtet und auch auf der Radio-Duisburg-Homepage eine 15sec
Beitrag von Herrn Menrad gesendet.Den Print-Redakteuren hab ich ein Interview in Sachen Schülerbücherei gegeben.
*g*
19. Februar 2009 um 1:11 am
War wirklich eine runde Sache – und wenn die Schüler schon fragen wann es denn endlich, endlich, endlich die Leseausweise gibt ist das ja schon mal ein sehr gutes Zeichen für die Zukunft.
18. Februar 2009 um 6:56 pm
“Wobei ich sicherlich nochmal was zum Freitag schreiben werde glaube ich.”
.
Nur das nicht
19. Februar 2009 um 1:09 am
Stimmt. Kann Chris von FIXMBR auch viel besser. *g*
21. Februar 2009 um 10:24 pm
Ich fand den Artikel in der NRZ-Duisburg wesentlich besser, als den zu dem selben Thema veröffentlichten Beitrag mit der unpassenden Überschrift in der WAZ-Duisburg.
Ich danke der NRZ-Duisburg, die hier wesentlich proffesioneller war.Danke an dem Redakteur und den Fotografen!
Hier der Beitrag der NRZ-Duisburg:
Bibliothek verdient nun ihren Namen
BILDUNG. 520 sauber gebundene Bücher in einem schmucken Zimmer sind nun der neue Schatz der Emil-Rentmeister-Schule.
GÜNTER PUTZ
Es muss schlimm gestanden
haben um die Kammer, die
rechts oben unter dem Dach
der Emil-Rentmeister-Schule
liegt. Das war den Worten des
stellvertretenden Schulleiters
Heinz Brandt gestern mühelos
zu entnehmen. „Das war so etwas
wie eine Bücherei”, sagte
er. Dabei musste er nicht einmal
die Nase rümpfen, um die
Zielrichtung seiner Bemerkung
zu verdeutlichen. Kurz: Nicht
viel hat gefehlt, dann wäre „das
Ding”, wie er sagte, für immer
geschlossen worden.
Es kam anders. Gestern öffnete
sich die Tür zu einem kleinen
Leseparadies. Mit akkurat
aufgebauten, sauber gebundenen
Bänden, mit von Schülern
gemalten Bildern, mit PC-Plätzen.
Hier, zwischen Klassikern
wie „???” oder „Fünf Freunde”,
mit Sachbüchern oder Lexika,
sollen die Hauptschülerinnen
und Hauptschüler
(neuen) Spaß am Lesen und
Lernen erfahren.
Wissensstation statt
Rumpelkammer
Daran, dass die Bibliothek
ihren Namen nun wirklich verdient,
haben viele Anteil: zuförderst
der Verein „Immersatt –
Kinder-&Jugendtisch” und die
Sparkasse, die dem Schulbuchfonds
insgesamt 80 000 Euro
zur Verfügung stellte, dann die
Stadtbibliothek und das Kollegium
der Schule mit Inge
Scheibe, die die Bücherei betreut
– und nicht zuletzt der
46-jährige Roberto Ugolini, der
sich für die ARGE-Maßnahme
interessiert hatte. Und der sich
Zur Eröffnung der neuen Schulbücherei lasen (von links) Alena Elshani, Marcel Duraco und Souhaila Yarroum. (Foto: Geinowski)
zum Beginn des Schuljahres in
eben der Schule, die er selbst
von 1973 bis 1978 besucht hatte,
ans Werk machte.
Gemeinsam mit Teilen des
Kollegiums peppte der Mann,
der zuvor im Call Center der
Deutschen Bank in Asterlagen
und beim Ordnungsdienst der
DVG tätig gewesen war, Bücher
auf, befestigte Regale an
den Wänden und kümmerte
sich um die vielen kleinen Arbeiten,
die aus einer Rumpelkammer
eine Wissensstation
machten. 520 Bücher stehen
nun darin, weitere sind bestellt.
„Wir haben das Beste draus gemacht”,
sagte Ugolini gestern
mit durchaus berechtigtem
Stolz, „die Schule hat ja wenig
Geld.”
Wenn alles gut geht, kann
der Wanheimerorter vielleicht
noch ein Vierteljahr über den
10. August in seiner ehemaligen
und aktuellen Schule bleiben.
Heinz Brandt wär’s mehr
als recht. Er wüsste da noch
einiges, was getan werden
könnte. „Ich hoffe, dass Roberto
Ugolini noch weiter bei uns
bleiben kann. Der Mann ist
richtig gut. Er war für uns eine
ganz starke und tolle Hilfe.”
GEMEINSAM
Immersatt arbeitet eng mit
der Bildungsholding der Stadt
Duisburg, der ARGE Duisburg
und der Schweiß- und Lehrtechnischen
Versuchsanstalt
(SLV) als Träger zusammen.
Zur Zeit werden 32 Medienverwalter
an Grund-, Haupt-,
Real- und Förderschulen eingesetzt.
Diese wurden von der
ARGE über die SLV vermittelt.
Hier der Beitrag der WAZ-Duisburg:
SCHULBÜCHEREI AN DER EMIL-RENTMEISTER-SCHULE
Koma-Patient ist wieder wach
Mit Hilfe des Schulbuchfonds des Vereins Immersatt wurde die Schulbibliothek auf
Vordermann gebracht. Arge und Sparkasse unterstützen Betrieb und Einrichtung
Von Alfons Winterseel
Hochfeld. Viele Jahre fristete
die Schulbücherei der Emil-
Rentmeister-Schule an der
Gitschiner Straße ein eher
trauriges Dasein im Dachgeschoss.
„Dann gab es Anfang
des Schuljahres plötzlich einen
Anruf des Vereins „Immersatt”
mit der Ankündigung:
,Da kommt jemand und
kümmert sich umdie Schulbücherei’”,
erinnert sich Schulleiter
Heinz Brandt.
Der da kam, war Roberto
Ugolini (46), und wie es der
Zufall wollte, handelte es sich
bei ihm sogar um einen ehemaligen
Schüler der Emil-
Rentmeister-Schule. Seine
Aufgabe: DieWiederbelebung
der Schulbücherei. Dabei halfen
ihm die Stadtbibliothek,
natürlich das Kollegium und
die Koordinatorinnen des Projekts
bei Immersatt. Mit Unterstützung
der Sparkasse, der
Arge und der Schweißtechnischen
Lehr- und Versuchsanstalt
erwachte am Mittwoch
Souhaila Yarroum (11 J.), Marcel Durako (10 J.) und Anela Elshani (12 J.) freuen sich über die neue Schulbücherei an der Hochfelder
Emil-Rentmeister-Schule. Foto: Tanja Pickartz / far
um 13.30 Uhr der Patient aus
dem langjährigen Koma: Ausgestattetmit
520 neuen und alten
Büchern, diewieder hergerichtet
wurden, steht die
Schulbücherei nun wieder den
Kindern und Jugendlichen offen
und wartet auf Leseratten
oder solche, die es werden
wollen.
Möglich wurde die Wiederbelebung
der Schulbücherei
durch den Schulbuchfonds
des Vereins Immersatt. Damit
konnte bereits die zweite Bücherei
dieser Art ihrer neuen
(alten) Bestimmung übergeben
werden. Sinn der Bücherei
ist es auch, mitHilfe des Schulbuchfonds
Kindern aus einkommensschwachen
Familien
Schulbücher und Lernmaterial
zur Verfügung zu stellen.
Zurzeit werden insgesamt
32 Medienverwalter an Duisburger
Schulen eingesetzt, die
von der ,Arge’ über die SLV
vermittelt und bezahlt werden.
Einrichtung, Pflege und Ausleihe
der Schulbibliotheken
gehören ebenso zu den Tätigkeiten
wie die Leseförderung
der Schüler in Kleingruppen.
Zur Ausrüstung gehören neben
den Büchern auch vier
Computer, an denen die Schülerinnen
und Schüler digitale
Medien nutzen können.
Schulleiter Heinz Brandt: „Es
ist toll geworden.”
21. Februar 2009 um 10:27 pm
Ich kenne Roberto Ugolini aus Duisburg, dessen Mutter jahrzehntelang bei der WAZ in Duisburg tätig war und leider früh verstorben ist.Roberto Ugolini war ja auch einst bei den sogenannten ehemaligen “4-fröhlichen Wellen” als freier Mitarbeiter bei RTL-Radio Luxemburg sowie als freier Mitarbeiter bei den Nachrichten-Agenturen ddp und dpa sowie Print-Medien wie BILD, Express, WAZ und NRZ tätig, was den Medien-Aktivitäten her anbelangt.
22. Februar 2009 um 12:19 am
Ich bin mir jetzt nicht sicher ob wir den selben Roberto Ugolini meinen, aber der Name ist ja nicht all zu häufig. Ich werde ihn mal die Tage privat drauf ansprechen, ob er Sie kennt.
Falls wir den selben Roberto meinen: Meine Güte – und der findet tatsächlich keine Anstellung mit seinen Qualifikationen beim Arbeitsmarkt? Ich begreifs nicht…