Tagesarchiv: 28. Dezember 2008

Liebe Herner Linke

Ihr müsstet mal an eure Webseite ran

(Screenshot auf Wunsch eines Kommentators gelöscht. Vielen Dank für den Hinweis, ich bin über Dreißig und vergeßlich ab und an: Screenshots haben Urheberrechte. Ich bin mir sicher, wenn ich morgen in der Unibib diverse Datenbanken abklappere kann ich nähere Infos dazu bringen. Und schon wieder ein neuer Beitrag dank eines Kommentators. Ich mag meine Leser, echt! Wie, Ironie? Sind hier Ironietags zu sehen? Na also. Wobei: Ich kenne eure IPs und eure Mails – und wenn ich auch nur den Spur eines Verdachtes habe, dass ihr alle gar nicht real seid sondern nur Masken, kicke ich euch. Und den Verdacht habe ich momentan sehr, sehr stark. Also bitte: Benehmt euch, gelle?)

Nichts zu danken, gerngeschehen. (Die anderen Fehler sollten aber auch schleunigst beseitigt werden – ich dachte bisher, ihr hättet eine Fachkraft dafür?)


Philharmonie 2.0: Intendant Dr. A. Wendel wird twittern

PHILHARMONIE 2.0.4 | Dr. A. Wendel | Ausblick 2009 from Duisburger Philharmoniker on Vimeo.


Die OB-Kandidaten für Duisburg im Web

Teilweise ein jämmerliches Bild wie ich beim Duisburger Postillion darstelle… Tsk, tsk, tsk…


Nur mein Standpunkt-Podcast vom 28.12.2008

Podsafe Body Art
Image by CC Chapman via Flickr

Die Themenübersicht

Kleine Anmerkungen zu den verstümmelten Kommentarthreads unter anderem wie in diesem Beitrag zu sehen

Ich erzähle was über meine Geschenke – dazu gehört dieses Posting. (Und noch in anderes, findet ihr aber.)

Neuauflage von Energie aus dem Nichts von Jürgen Heinzerling.

Protestaktion der LINKEN vor der ARGE – ich habe da ein paar Fragen was Ein-Euro-Jobs und Kindebetreuung anbelangt, sowas stellt man besser persönlich.

Politikbeiträge boomen – der Postillion bekommt ein eigenes Blog.

Ab dem 05.01. werde ich mal wegen meiner Anmeldung zum Neujahrsempfang der Grünen anfragen – kann sein, dass die nicht durchkam…

Musik

00:00:30 The Author – The Title

00:26:30 Harry GoreGod Rest Ye Merry Gentlemen

00:43:26 Candy Butchers – Give Me A Second Chance For Christmas

01:00:21 Allison CroweIn the Bleak Midwinter

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links for 2008-12-28

  • Wir googeln die Erklärung eines Fremdworts auf unserem Handy, wir chatten auf Skype mit unseren WG-Nachbarn, wir erledigen unseren Weihnachtseinkauf auf Ebay und Amazon, wir werden ungeduldig, wenn wir nach drei Minuten keine Antwort auf eine Email bekommen, wir beschweren uns mittels Twitter bei unseren Freunden und Followern über eine erneute Flugverspätung, wir beschwören das Ende des Abendlandes, wenn unsere Lieblingswebsite für zehn Minuten offline ist, und wenn wir Langeweile haben, dann poken und gruscheln wir, bis wir merken, dass ein Tag immer noch 24 Stunden hat.
  • «Wir sind mit den bisherigen Planungen sehr zufrieden. Unser Programm wurde sehr gut angenommen», sagt Ruhr.2010-Geschäftsführer Oliver Scheytt. Er räumt jedoch ein, dass der Zwang zur Haushaltskonsolidierung in vielen der 53 Städte und Gemeinden im Bereich des Regionalverbands Ruhr (RVR) für «Einschränkungen» sorge. Deshalb sei es umso wichtiger, dass das Land die Kommunen mit 10,5 Millionen Euro bei der Durchführung des Kulturhauptstadt-Jahres unterstütze – das seien immerhin zwei Euro pro Einwohner.
  • Statt einer eigenen These, wie sie der Titel "Shakespeare, wie ich ihn sehe" doch nahelegt, findet sie in dem Buch vor allem Kritik an zahlreichen Shakespeare-Forschern, und zwar vorgetragen im "Gestus weiser Überlegenheit". – Chapeau, lieber deutscher Übersetzer und Verlag, genau das passiert wenn man eigenhändig Dren aus der Vorlage macht…
    (tags: buch bücher)
  • Geschmäcker sind gottseidank verschieden – wäre auch sonst langweilig auf der Erde. Herr/Frau Leselustfrust fand Brysons Shakespeare nicht so prickelnd, hat aber dankenswerterweise jede Menge Links zu Rezensionen. (Vielen Dank!)
    (tags: Buch)
  • Allet was et für lau so gibbet, nech?
  • Ich bin sicher, daß die Nazis vor Ort sehr viel Angst bekommen werden, wenn ein paar hundert Bürger – von einigen zehntausend Anwohnern – mit Kerzen auf der Straße stehen. Und ich bin sicher, dass keine zwei Dutzend Bürger auf die Straße gegangen wären, wenn das Opfer ein Ausländer, ein Punk, ein Schwuler oder ein Obachloser gewesen wäre.
    (tags: politik)
  • Nie mehr wieder, so der Bischof, dürfe ein Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank ein Renditeziel von 25 Prozent vorgeben – "und sich dadurch Renditevorstellungen hochschaukeln zu Größenordnungen, von denen man weiß, dass sie irgendwann zusammenbrechen müssen." Mit den hohen Boni für Ackermann und andere Top-Banker sei aus den Banken "Geld herausgezogen worden, das jetzt zur Rettung der Banken auf Kosten der Steuerzahler wieder zur Verfügung gestellt werden muss", fügte Huber noch an.
    (tags: politik)
  • «Die Grünen haben eigentlich eine gute Ausgangsposition für die kommenden Wahlen», sagt der frühere Fraktionsvorsitzende. Die Landesregierung biete in der Schulpolitik, bei den Studiengebühren und mit der Online-Durchsuchung viel Angriffsfläche. «Doch die Grünen machen zu wenig daraus», rügt der Ex-Politiker. Es herrsche «zu viel Ruhe und zu viel Gekungel» bei den Grünen. Er spricht von einer «gewissen Mittelmäßigkeit».
    (tags: politik)
  • To add insult to injury, the snowman somehow became a spokesperson for any product of an embarrassing sort, appearing in ads for every personal hygiene problem imaginable: dandruff, gas, hangovers, constipation, and bad breath Add this all up and you have a Frosty with a pretty shaken psyche. We literally built him up only so we could, apparently, knock him down and use him as a piñata. It’s no wonder the snowman turned to booze.
    (tags: Fun)
  • The interior of the otherworldly environment that is the H.R. Giger Museum
    Bar is a cavernous, skeletal structure covered by double arches of vertebrae
    that crisscross the vaulted ceiling of an ancient castle. The sensation of being in this extraordinary setting recalls the tale of Jonah and the whale, lending the feel of being literally in the belly of a fossilized, prehistoric beast, or that
    you have been transported into the remains of a mutated future civilization.
    (tags: Fun design)
  • Die kommen pre-owned! Und damit zeigt sich mal, was für eine Augenwischerei dieses ganze Konzept mit dem "sicheren, vertrauenswürdigen Terminal" ist. Hat der CCC ja schon immer gesagt, aber jetzt glaubt uns vielleicht auch mal jemand.
    (tags: owl-content)
  • "Eine Frage ist: Wen wollen wir erreichen? Mit einem Nischenkanal für die, die wir ohnehin schon erreichen, ist noch nicht viel gewonnen", sagte der Freiburger Erzbischof. Das Fernseh-Engagement dürfe aber auch nicht dazu führen, dass die Kirche ihre Programmplätze bei ARD und ZDF verliere. "Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wollen wir präsent bleiben." Unklar ist weiterhin, wie teuer ein eigener TV-Sender wäre. Die Kostenschätzungen schwanken zwischen dreieinhalb Millionen Euro und 30 Millionen Euro pro Jahr.
    (tags: zukunft)
  • Die Österreich Bibliotheken vermitteln österreichische Sprache und Kultur im Ausland. Hier kann gearbeitet oder geschmökert werden, hier werden Vorträge gehalten und Filme vorgeführt. Das österreichische Außenministerium stellt die Bücher zur Verfügung und bietet Fortbildungen an, für Räumlichkeiten und Personalkosten sind lokale Partner, oft Universitäten, zuständig.
    (tags: netbib)
  • Es hatte 2008 den Anschein, als würde die Spiele-Industrie gegen die eigenen Kunden kämpfen. Nicht der Kunde war König, sondern das eigene Wirken. Arrogante Überheblichkeit, die nicht zu toppen war. Spiele müssen geschützt werden, so das einhellige Credo. Dumm nur, wenn die Spiele dann auch vor den eigenen Kunden geschützt werden.
    (tags: owl-content)
  • Consumers, civil-rights activists, engineers, Internet providers and politicians from opposition parties are among the critics of a mandatory Internet filter that would block at least 1,300 Web sites prohibited by the government — mostly child pornography, excessive violence, instructions in crime or drug use and advocacy of terrorism.
    (tags: owl-content)
  • Wer es weniger genau nimmt, der kann mit "Tintenherz" ganz zufrieden sein: Eine spannende, kurzweilige Handlung verwirrt nur am Anfang mit ihren vielen Figuren, wenn alles einmal etabliert und in Fahrt gekommen ist, gelingen Softley furiose Szenen voller Spannung und Bilder, die man so schnell nicht wieder vergisst.
    (tags: film buch kino)
  • It didn't matter if rockets were exploding in the sky above him, or if the streets of Iraq ran red with blood. He always took a few minutes to let his wife, Carmela Calvo, hear his reassuring voice.

    On Christmas Day, Calvo's phone went silent.

    (tags: politik)
  • Though it finished on the 15th October, ten weeks before, the Great Exhibition of 1851 in Hyde Park was one of the crowning moments of Victoria's reign, as the artisans and industrialists of the empire sent their finest show-pieces to be displayed in Joseph Paxton's amazing glass edifice in Hyde Park. Such an impression did it make that the 'Crystal Palace' was recreated in even greater magnificence in the then-undeveloped South Norwood suburb of London in 1853, lending its name to the area. There it stood as a centrepiece of Victorian architecture, courting-ground and musical and arts venue until being burnt to the ground in a mysterious fire in 1936. The fire was visible from France.
    (tags: sf doctor_who)
  • Die Somalier mögen zwar schwer bewaffnet sein, aber mit ihren Schnellboten haben sie kaum eine Chance gegen die Übermacht der diversen Zerstörer (aus China) und Fregatten (u.a. aus Indien und Deutschland). Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Und während mit heroischen Formulierungen, die nicht weniger als Stolz auf die Truppe aufkommen lassen kann, von den diversen Einsätzen berichtet wird, wird vergessen, dass die Somalischen Piraten bislang noch keine Person verletzt hatten. Noch waren sie lediglich auf die Waren auf den Schiffen oder auf das Lösegeld aus, was sich aber nach meiner Einschätzung langsam verändern wird.
    (tags: politik)
  • (tags: netbib)
  • Aufpassen WordPress – wenn das in die 1.0 geht, dann wirst du ein Problem haben… Neugierige könnten ja schon mal die Beta installieren. Bin sehr, sehr angetan davon.

Good News Everyone: Postillion bei Twoday!

Ich bin ja eigentlich recht serviceorientiert und denke nur an euch, meine Lieben. Denn bekanntermaßen gibt es Menschen, die sich nur für die Duisburger Lokalpolitik interessieren und das andere aus dem Blog gar nicht lesen wollen. Für die gibts zwei Möglichkeiten: Solange kein anderer bei WordPress den Tag “Duisburger Postillion” verwendet gibts einen exklusiven RSS-Feed für die Kategorie – muss ich erklären, wie man den abonniert? Ich traue euch mal zu das selbst herauszufinden.

Die zweite Möglichkeit: Man wechsele einfach mal rüber zu Twoday. Denn dort hatte ich einen uralten Account, den ich einfach mal für diese Zwecke neu belebt habe. Bei solchen heißen Themen kann ich leider keine offenen Kommentare zulassen – ihr müsst euch also schon bei Twoday registriert haben. Wenn ihr nett seit, dann disktutiere ich auch gerne mit euch – aber das neue Regelsystem das für hier und drüben gilt: Ich gebe drei Verwarnungen ab. Wenn man sich bei der dritten Verwarnung in den Kommentaren nicht benimmt, fliegt man. (Ich bin lernfähig, habe ich das schon mal betont?) Also dann, viel Vergnügen mit den reinen Politikbeiträgen.

(Übrigens kann ich dann so nochmal feststellen, wer meinen “Schrott” so liest. ;-) )


Politik in Duisburg

… ist glücklicherweise nichts, über das andere nicht ebenfalls berichten würden. Ich verlinke daher gerne auf die Stadtgespräche des Duisburgweb. Und zitiere mal aus dem wohl aktuellstem zwei Passagen, auch der Rest lohnt die Lektüre:

Aberwitzig ist dabei so eine Forderung der Linken nach Erhöhung der Gewerbesteuer. Dies ist für jede überschuldete Stadt tödlich. Die Kommunen stehen untereinander im Wettbewerb und es droht, dass dann noch mehr Unternehmen abwandern, was weitere Einnahmeverluste mit sich bringt. Zwar steht nicht zu befürchten, dass Firmen sofort ihre Koffer packen, aber mittelfristig ist die Gefahr schon gegeben. [...] Im Landtag scheiterte im November aber ein Eilantrag der SPD-Fraktion mit der Forderung, die NRW-Bank solle mit 7 Milliarden Euro mehrfach benachteiligte Kommunen von den Zinsen entlasten und die Schulden tilgen. Dies hatten CDU und FDP mit dem Verweis auf hohe Steuereinnahmen der Kommunen (?) und einer rückläufigen Zahl von Kommunen in Haushaltssicherung abgelehnt. Da liegt der Hase im Pfeffer. Da ist nun tatsächlich der Fehler im System. Mit was für einer Bewuslage muss eine derart an die Wand gedrückte Kommune wie Duisburg noch aufwarten um Einsicht zu erzeugen?


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