Die RP hat die schnellsten Schreiber der Stadt – man ahnt es, warum ich nicht darüber schrieb glaube ich: Jetzt schon online ist der Bericht über die Eröffnung der Schulbibliothek an der Hitzestraße in Wanheimerort. Und wenn man mich persönlich fragt kann ich auch gerne erklären warum ich sauer auf die RP bin…
Tagesarchiv: 26. November 2008
Frankfurter Ackermann-Schule: Eigenbemühungen erfolgreich torpediert
Image by Joe Dunckley via Flickr
Frau Mundt leiste für die Schule »unschätzbare« Arbeit. Sie gewährleiste nicht nur die Ausleihe und Plazierung der Bücher an ihren Standorten – sondern sie lese vor, zeige Bilderbuchkino, dekoriere, nehme an Arbeitstreffen des Schulbibliotheksteams teil. Pünktlich, zuverlässig und verantwortungsbewußt sei sie, so der ehemalige Schulleiter. Auch Runkels Nachfolgerin, die derzeitige Schulleiterin Nanna Feirer-Schanz, war voll des Lobes für die engagierte Ein-Euro-Jobberin.
Gerne hätte man sie auch behalten, die Ein-Euro-Jobberin an der Schule – aber “oi, Mama, Bruderherz, was kostet die Welt?” Kein Problem, dachte sich die Frau Mundt, such mir halt einen, der mich finanziert. Nachdem Kreti und Pleti bemüht waren sah es für die 50%-Behinderte dann gut aus. Eigentlich also alles in Butter?
Fünf Jahre als Schulbibliothekarin sollten der 54jährigen finanziert werden. Ob nur Wahlkampfgedöns oder nicht – für Karla Mundt sah es jedenfalls richtig gut aus. Hätte man meinen sollen. Doch von wegen! Als sie das positive Ergebnis ihrer Bemühungen der Schulleiterin mitteilte, hatte diese urplötzlich einen merkwürdigen Sinneswandel: »Wir haben das jetzt anders geregelt – mit Eltern, die ehrenamtlich die Schulbücherei betreuen«, hieß es nun.
Nachdem man also der Frau Hoffnungen gemacht hat, hat man jetzt definitiv die Tür zugeknallt. Das ist gelinde gesagt etwas, was mancher als Unverschämtheit bezeichnen könnte. Ich bezeichne sowas als unsoziales Verhalten, das jeder Beschreibung wirklich spottet. Sehen wir mal davon ab, dass die Problematik der “Ein-Euro-Jobber”/Ehrenamtliche für Bibliotheken schon öfters diskutiert wurde – das ist ein Verhalten, für dass sich die Ackermann-Schule in Frankfurt in Grund und Boden schämen sollte. Vermutlich würde da auch kein Hahn nach krähen, wenns nicht auch Journalisten gibt, die mal recherchieren gehen tun… (Okay. Was ich persönlich von der jungen welt halte sei dahingestellt…)
Schlüssel-in-Wohnungs-Vergesser
Image by Getty Images via Daylife
Dass jetzt neben mir Bill Brysons Buch über “Shakespeare” im Original liegt – himmel, ist die deutsche Fassung teuer, unglaublich – hat einen simplen Grund: Ich musste zwei Stunden totschlagen bis ich den Ersatzschlüssel für meine Wohnung hatte. Was macht man also nachdem man an der Bibliothekseröffnung in der Hitzestraße – da wird man bestimmt morgen drüber eine Menge von Pressemeldungen finden, auch von der ARGE selbst wohl – war? (Sehen wir mal davon ab, dass man zwischendurch telefonieren, bahnfahren musste? In Panik geraten? Nein. Sich als Blödmann beschimpfen, weil die Tür gerade hinter einem zufiel und man feststellt, dass der Schlüssel in der Wohnung ist? Ja.) Klar, man geht an einen warmen Ort:
Ist das nicht gruselig? Die volle Kitschattacke im Duisburger Forum? Dort darf man sich zur Zeit auch die größte Modellkirmes der Welt anschauen, was recht nett ist, aber auch kitschig:
Und dann landet man bei der Mayerschen und stellt fest, dass Claudia Kern auch da vertreten ist:
Allerdings stelle ich mal wieder fest, dass die Mayersche nur zum Zeittotschlagen gut ist – nicht so sehr wenn man wirklich spezielle Bücher braucht. Dass die Mayersche Mainstream ist, habe ich ja schon desöfteren gesagt – dass die aber keine Battletech-Roman haben – ich hätte da gerne zwei bestimmte, weil mir “Die Memmen des Meeres” im Corona total gut gefällt und die gute Autorin halt schon zwei BT-Romane veröffentlichte… Kurzum: Ich sah das Bryson-Buch in der deutschen Übersetzung, fands zu teuer, sah dann aber auf dem Englisch-Bücher-Stapel die Original-Version auf Englisch und nahms mit. Nennts Frustkauf. Ich werde dann mal berichten wie der Bryson ist, er fängt schon recht gut an…
Schließlich dann – auch wenn mans nicht so sieht – dann der Zweitschlüssel und ab nach Hause ins Warme!
Habe dann noch Zeit damit verbracht aus JPEG-Bildern einen Screensaver zu erstellen. Kein Erfolg bisher. Machen wir dann mal die Tage fertig.
(Und früher habe ich immer gedacht, eine Kamera im Handy plus MMS-Mailoption ist total doof…)
links for 2008-11-26
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Bericht der RP über die Sitzung des Kulturausschusses gestern. Na ja, Zweiter sein ist auch ganz toll, aber immerhin scheint die Redaktion tatsächlich noch am Abend zu arbeiten. Würde man gar nicht vermuten, so spät wie der Twitterfeed immer ausgeliefert wird – dann ALLE MELDUNGEN auf einen Haufen. Kontraproduktiv in meinen Augen, aber auf MICH hören die ja eh nicht, ihren einzigen Twitter-Follower.
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Von nun an sind sie nur noch der Lobbyist eines Grosskonzerns, und wenn Sie vielleicht auch noch mitkriegen, dass Ihr Ansehen in der Partei und bei vielen anderen vollkommen aufgebraucht ist, die Sie zum dem haben werden lassen, was sie sind und ohne die Partei nie geworden wären, sind Sie vielleicht auch noch klug genug, die Partei nicht mehr mit Sprüchen wie "Sozialdemokrat ohne Parteibuch" zu beleidigen.
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Faced with the deluge of online information and limited budgets for gathering and archiving, what could and should a public archive preserve for the nation – and when should easily tapped home pages be considered private rather than public?
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Auf Initiative des Sprachforschers Prof. Ulrich Ammon von der Universität Duisburg-Essen wurde jetzt an der UDE die Zweigstelle Westliches Ruhrgebiet der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gegründet. – Ah, die Herren mit dem Klapprechner geruhen sich an der Uni einzurichten. Was ich von den Herrschaften halte weiß man ja: Nichts. Leider sind die jetzt in der Nachbarschaft. Wäre ein Grund umzuziehen…
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Merken muss. Gut das Ding. Obwohl vom DJV…
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Herrn Hases wundervolle Welt – Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Programmauftrag erfülltÄhm – wenig?
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"… and celebrate the irony that everything is going down but we're so happy…"
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Damit die Kinder auch den richtigen Eltern zugeteilt werden. Demnächst gibts dann den Gen-Test und RFID-Chips…
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"I am actually a deep Whuffie sceptic," he explains. "The problem is the same as with cash economics, the lack of social mobility and a winner-takes-all economy. It is also powerfully normative and punishing of minority viewpoints."
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Für Ende dieses Jahres angekündigt, soll in ihnen ganz konkret aufgeführt sein, was gesammelt werden soll. – Typisch Bürokraten: Erst machen wir ein Gesetz, das man schon seit letztem Jahr wußte, und dann regeln wir mal, was damit konform ist oder nicht. Brav, deutscher Michel, brav.
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In den folgenden 30 Jahren dokumentierte Erhard Schuppert alles rund um die Rheinschifffahrt. Ungezählte Ordner auf 55 Regalmetern beinhalten Schiffsbiographien von Werksflotten, privaten Schiffen aus Deutschland oder den Niederlanden, die Geschichte von Werften, Häfen. Vor allem haben sie offiziellen Schiffsregistern die Fotos voraus, die die Schiffe möglichst nach dem Stapellauf, nach einer Havarie, einem Umbau, unter neuem Namen zeigen.
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To Silicon Heaven of course – you know, all the calculators are going there?
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FAZ, Europeana, Klischees.
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So viele tolle Podiobooks, so wenig Zeit zum Hören – aber das muss ich unbedingt haben, das klingt spannend.
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Yepp. Danke, Thomas.
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Kicher. Grins. LOL. Ja, ja, es gibt auch "gute" SEOs, die machen SOWAS ja nie… LOL. ROTFL.
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