ähm – irgendwie – ähm – noch – ähm – nicht. Jedenfalls finde ich bei DerWesten kein Blog von ihr oder von dem Erstsemester. (Also dem “freiberuflichem WAZ-Mitarbeiter”. Sind jetzt beide ja so irgendwie, aber nun: On soit qui mal y pense! Bestimmt!) Na ja, denkt ihr bestimmt, der Artikel ist – vom – 29.10. laut der bei Asti verlinkten URL. Seitdem steht der online. Ein Blog kann ja dann schon mal etwas dauern – ABER:
Hab ich da was falsch verstanden fragt sich Prospi und kratzt sich am Kopf. Asti schreibt was von Print, die WAZ schreibt aber was von Bloggern! Bildunterschrift: “Auch sie wird zukünftig wöchentlich als Bloggerin für die WAZ-Hochschulseite über ihr Leben an der Uni informieren.”
Nein, verlesen hat sich der kleine Prospi, der hier wirklich eine Lanze für DerWesten brechen wollte, echt jetzt mal, nun nicht. Das Verwirrende ist nämlich: Astis erster Artikel ist schon im Print erschienen!
Ja, darüber freue ich mich – keine Frage. Wenn der WAZ ist natürlich auch nichts Besseres eingefallen ist als Sabine Heinrich als Studentin der Uni DuE vorzustellen. (Nee, echt jetzt, total alter Hut, das. Die ist schon eine Weile da, geht auch aus dem Interview hervor. Und das steht online. Der Text von Astrid – nicht. Hmmm.)
Laut Definition schreibt jemand, der wöchentlich einen Text in einer Zeitung schreibt ja kein Blog sondern eine Kolumne. (Was bei einigen der Old-School-Journalisten ja eh total gut ankommt, weil die ja nichts von Online halten – sieht man ja jedes Mal wenn die SZ versucht einen Artikel übers Netz zu schreiben oder neulich die Frankfurter Sonntagszeitung.) Diese Definition könnte man auch nolens volens über manches Blog bei DerWesten stülpen: Metin Tolans Fußballblog wäre bestimmt toll – wenn er öfters als zweimal im Monat schreiben würde. (Antwortet der auf Kommentare überhaupt? Keine Ahnung, Noscript blockt die ja immer ab. *g*) Was ich befürchte ist, dass die WAZ jetzt folgendes macht:
Sie wird den – immerhin schönen, keine Frage, Astrid kann schreiben und die erste ist immer die schwerste, aber fürs erste gelungenen – Text jetzt einfach in ein Blogklischee zweitverwerten. Das wäre bei der WAZ nun nicht so ungewöhnlich, falls sich jemand daran erinnert was noch vor dem Westen bei der WAZ vorhanden war. Bei dem Blog von Wulf Mämpel war das z.B. Gang und Gäbe. Damals. Bevor es die große Reform gab. (Und wie man sieht: Toll waren die Blogs schon damals nicht besonders und ratet mal, wer sich damals auch schon darüber erregte? Genau wie auch über Opinio. Was macht das Teil eigentlich?)
Ich vermute aber mal stark dass die WAZ die Courage hat “uns Asti” auch wirklich Texte sowohl für Print als auch fürs Blog schreiben lässt. Also dann jeweils eigenständige. Denn die WAZ wird doch die Leser nicht belügen und uns etwa eine Kolumne als Blog verkaufen wollen? Oder hat der kleine Prospi da einfach was nicht richtig verstanden, was natürlich auch möglich ist? Warten wir es ab.
(Ich verstehe es halt nur nicht warum The Guardian etwa das mit Online-Offline so – viel – besser – hinbekommt. Aber auch das verstehe ich auch schon eine ganze Weile nicht.
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