Monatsarchiv: Oktober 2008

Na schön, ein Video noch: Jonathan Coulton, Re: Your Brain

Okay, ausnahmsweise weil es Halloween ist und der Song so herrlich dazu passt. (Für die Nicht-Englisch-Sprechenden: Bob vom Büro unten schreibt eine Mail. Soweit was ganz Normales. Nur: Der Kollege ist jetzt ein Zombie und er beteuert in der Mail, dass man als Zombie ja gar nicht so unvernünftig sei. Man wolle nur Gehirne. Wer würde auch schon so unvernünftig sein und Augen fressen. Und überhaupt: Wie lange hält man wohl so durch ohne Nachschub? ;-) )


Das würde in Deutschland nicht funktionieren

Nein. Wir stellen uns das – also diesen Wahlwerbespot, nächste Woche ist es ja soweit in den USA – nicht mit bekannten Promis aus Deutschland vor, weil das Nachdrehen von amerikanischen Serien ja total nie klappt. Echt jetzt, sowas mit der Ferres – igitt. (Und für alle Sing-a-long-Blog-Fans: Minute 1:28!!!!!!!!!)


Gederadioflasht

Was mich dazu verleitete auf den “Flash”-Link beim Dradio zu klicken – den kann man auswählen wenn man Beiträge nochmal online nachhören will – weiß ich nicht, aber ich bin sehr entzückt darüber das offensichtlich jemand wohl sich Gedanken damit gemacht hat. (Generell sollte man Flash nicht für jeden Webpups einsetzen. Muss wirklich nicht sein. Echt.

Jedenfalls poppt ein wunderbar gemachter Flashplayer auf, den zu bedienen wirklich Freude macht. Man kann bequem per Tag die Beiträge raussuchen, per Sendung oder per Themen, sich eine Favoritenliste basteln, die Suche ist auch total toll gemacht und einfach. Zudem ist der auch noch unabhängig von der eigentlichen Webseite und kann somit auch nett im Hintergrund laufen.

Was noch netter sein könnte? Wenn man alle Sendungen auch wirklich “am Stück” bekäme und nicht in einzelne Beiträge zerschnitten. Etliche Sendungen gibts komplett – “Fazit” zum Beispiel – aber “Campus und Karriere” habe ich jetzt so nicht gefunden, da gibts Einzelbeiträge zum Abrufen.

Toll. Ich hoffe mal, dass Angebot bleibt auch bestehen nachdem dieses komische Gesetz für ARD und ZDF in Kraft getreten ist was denen vorschreibt was sie dürfen und was nicht. Komplette Features nachhören – toll…


Und noch ein Portal!

Die Einrichtungen …

… präsentieren sich in multimedialen Formaten (Text, Bild, Ton) und können so ihre Besonderheiten deutlich machen.

Lernende, Lehrende und Eltern …

… stoßen selbst neue Diskussionen an, bringen eigene Themen ein und kommentieren Vorhandenes.

Alle an Bildung Interessierten …

… zeigen in den edupedia-Blogs ihre persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen auf und schreiben gemeinsam im edupedia-wiki an einem Bildungs-Nachschlagwerk.

Ich frage mich ja immer wer solche Portale wirklich aktiv nutzt, aber na gut, gibts jetzt eben noch eins: edupedia.


Heute ist der 31.! Morgen ist der 01.11.!

Da hat sich Herr Flusskiesel etwas vertan, aber wie gut, dass er wenigstens den Link richtig gesetzt hat: Bloggertreffen – das achte – MORGEN! Erster Samstag im November ist mo-ho-ho-horrrrr-gggggääääääännnn! (Nicht dass jemand Panik bekommt…)


Ach, die Readers-Edition lebt noch?

Ach du meine Güte, was ist das denn für ein Schmarrn – so fuhr es mir durch den Kopf als ich mal wieder nachschaute ob die Readers-Edition noch im Netz ist. Ja. Sie ist es, aber wenn ich sowas lese, dann weiß ich wieder warum es Lektoren gibt und warum die Geld bekommen. Und wundere mich nicht über den schlechten Ruf den manche Portale bei Journalisten genießen. Weiterlesen


Banscherus, Jürgen: Falsches Spiel und schnelle Mäuse – Ein Fall für Kwiatkowski

An dieser Stelle hätte ich ja jetzt gerne mal wieder ein Bildchen eingefügt, aber es gibt nur Minibildchen in der große von 90 zu 90 und damit ist ja keinem gedient. Da machen sich die Verlage immer so – viel – Mühe – mit – den – Covern und was packen die ins Internet? Briefmarken! Ts.

Wurde aber auch mal Zeit dass Kwiatkowski einen Computer bekommt, er muss sich ja schon vorwerfen lassen dass seine Detektivarbeit wie im Mittelalter erledigt werden muss. Aber kaum hat Kwiatkowski seinen neuen PC führt ihn dieser schon zu einem neuen Fall: Das Spiel “Zaubergarten” kursiert momentan unter den Schülern. Ein furchtbares Spiel – finden jedenfalls die Erwachsenen und Kwiatkowskis beste Freundin Olga beauftragt ihn im Namen einer Klientin herauszufinden woher das Spiel kommt. Da ist der Computer und das Internet schon eine große Hilfe. Warum aber schweigen alle Spieler so beharrlich darüber woher das Spiel kommt? Und bringt das Schnüffler-Programm von der CD-ROM den Detektiv wirklich weiter?

Eins vorneweg: Computerspiele an sich werden in diesem Roman der Reihe “Ein Fall für Kwiatkowski” – die für Leser ab 8 Jahre gedacht ist – nicht verteufelt. Es wird nur klargestellt, dass das erfundene Spiel nichts für Kinder ist und das dürfte wohl auch all diejenigen beruhigen, die von dem Begriff des “Computer-Freaks” auf dem Klappentext abgeschreckt werden. (Als ob Klappentexte was mit dem Buch an sich zu tun hätten, ha, ha, ha…)

Jürgen Banscherus Detektiv Kwiatkowski ist schon ein Fall für sich. Erstens löst er seine Fälle immer alleine, zweitens liebt er Milch und kaut Kaugummi und drittens ist eine Mutter alleinerziehend. Was natürlich die ein oder andere nächtliche Detektiveinlage begünstigt. Dabei ist er keineswegs unfehlbar sondern geht auch schon mal in die Irre, so wie in diesem Band der Reihe.
Dass die Zielgruppe ihren Spaß mit der Reihe hat dürfte ohne Zweifel feststehen: Zusammen mit den knuffigen Illustrationen, bei denen man noch zahlreiche nette Details entdecken kann, und dem recht “coolen” Stil, der sich an den “Großen” der Hard-Boiled-Romane orientiert und charmant augenzwinkernd daherkommt sind die bisher an die 20 Bände der Reihe durchaus ein angebrachtes Geschenk für lesemuffelige Jungens ab 8 Jahren. Kwiatkowski ermittelt mit Schirmmütze, Charme und ab und an der Einsicht, dass der sich wie ein großer Idiot benommen hat. Das macht dann auch Erwachsenen beim Vorlesen Spaß.
Ein spannender, lustiger und zeitgemäßer Fall des Detektives mit dem K – falls Jürgen Banscherus in den kommenden Bänden das Niveau so hoch hält wie bisher kann man sich auf viele weitere spannende Bände freuen. (Die Hörbücher dazu sind übrigens auch recht gut, wenn auch nach einigen Folgen diese eingestreuen Spezialeffekt-Geräusche nerven…)


links for 2008-10-31


“eDead”-Szene fast real

Das muss Uwe Post in seiner Story “eDead” vorausgeahnt haben: Da gibts nämlich eine Szene in der die Protagonisten gegen ihre Behandlung in einer virtuellen Umgebung protestieren.

In Second Life machen das die User gerade auch. Vielleicht sollten die mal die im Artikel von GigaOM erwähnte Open-Source-Alternative ausprobieren. ;-)


Reading the Perry-Rhodan-Spin-Off

… so I don’t have to: Der Oliver vom Film-und-Buch-Blog.

1.Wo „Perry Rhodan Action“ draufsteht ist auch reichlich Action drin.
2. In Zukunft werden wir den Versprechen und Ankündigungen von Robert „Ypsilanti“ Feldhoff nicht mehr so viel Glauben schenken.

Toll: Alle diejenigen, die meinen in “Sternenfaust” würde zu wenig geballert haben da endlich eine Alternative…

(Dronte sind auch viel coolere Feinde als irgendwelche Roboter IMHO. ;-) )


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