“Bibliotheken können ihren Auftrag der Förderung der Mediennutzungskompetenz und die Sicherstellung des freien Zugangs zu Informationen nur noch teilweise erfüllen, wenn zunehmend Medien an Bedeutung gewinnen, die bisher nicht ein einer Bibliothek zu entleihen sind”, erklärt DiViBib.
Das Netbib macht auf einen Artikel der Stirnberg-Zeitung aufmerksam, der berichtet dass in NRW etliche Bibliotheken die “e-Ausleihe” einführen werden. Gefördert wird das Ganze übrigens von Landesmitteln.
Und seitdem ich den obigen Kommentar gelesen habe versuche ich verzweifelt nachzudenken was NICHT in der Bibliothek an Medien ausleihbar ist: Zeitschriften? Bücher? Hörbücher? CDs? Tut mir leid, ich komme irgendwie nicht drauf liebe DiViBib – welche Medien gewinnen an Bedeutung, die nicht in Bibliotheken ausleihbar sind? (Meinen die etwa E-Books? Aber auch das stimmt nicht, die gibts schon seit langem in etlichen Bibliotheken zum Ausleihen plus dem Lesegerät.) Spiele in analoger und digitaler Art sind auch in Büchereien vorhanden – also was ist damit gemeint? Man hätte ja mal konkret werden können, aber nein, man flüchtet sich ins Unverbindliche, was allerdings irgendwie mich persönlich nicht überrascht nach dem erneuten Durchlesen der Kommentare im Netbib zur Onleihe – denn die DiViBib steht hinter dem System der “Onleihe” und nichts anderes scheint die “e-Ausleihe” zu sein…
(Warum NRW ausgerechnet dieses System fördert ist auch eine gute Frage.)

