(Bevor Jemand auf dumme Gedanken kommt – nein. Nein. Nochmal: Nein. Ich weiß nicht ob ich lange dabeibleibe, aber wenn: CC-Lizenz. Außerdem gibts doch bestimmt ein Zamorra-Blog, oder?)
Zamorra verschlägt es mal wieder in die Schwefelklüfte. Dort gibt es momentan ein Problem: Eine Weiße Stadt hat sich dort angesiedelt und das gefällt den Höllenmächten zwar nicht, aber so richtig was gegen diese tun – nun – Stygia hält sich definitiv raus. Eigentlich. Es sei den Lucifuge Rofocale gelingt es in die Weiße Stadt einzudringen und dort Bekanntschaft mit deren Inhabern zu machen. Stygias Plan: Sobald Rofocales Magie aufgezehrt ist und er zurückkehrt erwarten ihn Stygias Amazonen. Die haben gerade eine neue Anführerin gewählt und diese wird Stygia das Leben wohl noch zur Hölle machen – hmmm – schreiben wir mal: So unangenehm wie möglich. Denn Stygia IST ja schon in der Hölle.
Währenddessen bemühen sich Zamorra und der Vampir Laertes um eine alte Bekannte, die Zamorra vor kurzem aus einer weißen Stadt herausgeholt hat: Sabeth. Diese finden die beiden in einer Welt, die der “Traumwald” geschaffen hat. Der gar nicht darüber erbaut ist, dass Sabeth einfach so von Zamorra weggeholt wird. Zamorra stellt schnell eine Verbindung zwischen dem “Traumwald” und der Weißen Stadt fest. Diese weiß sich gegen Lucifuge durchaus zu wehren – aber so hilflos wie Stygia glaubt, ist er gar nicht, aber er zieht dann dennoch ab weil die Klangmagie der Weißen Stadt zu mächtig ist. Nicht ohne vorher Stygia zu bemerken, die sich das Ganze anschaut. Aus der Entfernung natürlich. Sabeth erklärt Zamorra, dass die Weiße Stadt nur sie als Hüterin akzeptieren wird – wenn es auch ihren Tod bedeuten könnte, schließlich ist Sabeth eine Vampirin und braucht eigentlich relativ oft Blut. Doch als Sabeth durch den Spalt in die Stadt geht, die sich dann wieder gegen alle äußeren Einflüsse abschottet, hat die Wurzel, die die Stadt betreut, das Problem gelöst.
Zamorra und Laertes kehren mit zwei verloren geglaubten Freunden zurück auf die Erde während Stygia ihre neue Amazonenchefin umsorgt – ein Zug, den man von ihr sonst gar nicht kennt.
Ah ja – soso – Weiße Städte – Wurzeln – Hüterinnen – Deceptoren – das ist wohl der Preis dafür wenn man nicht ständig eine Serie verfolgt: Wenn man wieder einsteigt ist einiges halt unverständlich. Und deswegen konnte ich den Roman nicht so ganz liebhaben und kuscheln und umhegen, weil ich nicht weiß was die Weißen Städte, die Wurzeln oder andere Begriffe sind. Dass die Situation in der Hölle nun recht heiß werden wird, wird aber schon klar: Lucifuge ist von Stygias Ränkespielen nicht erbaut. Und dann hätten wir noch Fu Long, der zurückkehrt ist. (Hmmm – Fu Long ohne Claudia? Ob das gut geht? Muss man nächsten Roman abwarten.)
Jedenfalls war mir das Ganze etwas unverständlich ab und an, dafür kann aber der Autor halt nichts. (Demnächst erscheint der nächste Perry-Jubiband. Ich wage da gar nicht einzusteigen, weil ich vermutlich eh wieder 10 Hefte später wieder raus bin…)