Man kann ja vom Dradio sagen was man will, aber die Musikredaktion dort hat NICHT nur Klassik-Alben oder Jazz auf Lager. Gut, man kann sich bei Gabriel Yacoub sicherlich streiten ob das nicht doch irgendwie Jazz oder “intellektuelle Mucke” ist. (Und sowas wie Britney oder Paris kommt beim Dradio nun wirklich nicht vor, zum Glück.) Aber Pop und Rock werden nun auch nicht ausgespart und ab und an lernt man so auch Musik jenseits des eigenen Horizontes kennen.

Garbriel Yacoub z.B. Dessen Songs pendeln zwischen Chanson, Jazz und Folk und haben die letzte “Fazit am Abend”-Sendung begleitet, nachdem die CD nochmal bei “Da Capo” – Zweitverwertungen kommen also auch beim Dradio vor, ts, ts, ts – vorgestellt wurde. Was ich gehört habe gefiel mir ausnehmend gut, dummerweise hat die Stadtbücherei in Essen zwar ein Album – “Nome de Dieu” – aber das befindet sich in der Französischen Bibliothek. (Wußte gar nicht, dass es eine in Essen gibt.) Na ja, ob mir das 50,- Cent für den internen Leihverkehr wert ist? Die aktuelle CD nennt sich jedenfalls De la nature des Choses.
Muss ich überlegen ob ich die andere CD ordere wenn ich heute die Strauß-CDs zurückgebe und den Mendelssohn. Bei letzterem habe ich nicht darauf geachtet, dass von der “Hymne op. 96″, die wir beim Chor momentan einstudieren, nur der erste Satz drauf ist. Grumpf…
Und auf dem Rückweg kann ich endlich die gebundenen Space-View-Ausgaben abholen. ;-)