Ah – die aufmerksamen Leser folgern: Der Autor des Blogs schreibt jetzt einen Meta-Eintrag. Und klicken weg…

Noch da? Schön. Eigentlich möchte ich auch nicht besonders über das NGC und mich sprechen – denn da gibts nicht zu Besprechen. Außer, dass ich das Blog im Herbst an die drei Jahre betreibe – na ja – eher befülle. Und dass ich das tue weil es mir Spaß macht. Und weil es meine eigene Stimme widerspiegelt.

Ich vermute mal, dass es deswegen durchaus gelesen wird – ich war überrascht wie schnell das Blog zu einer festen Größe wurde und wie es aufgenommen wird. Und ich denke mir: Wie gut, dass du dich nicht all zu wichtig nimmst. Dass du Themen bloggst, von denen du glaubst, dass sie gefallen – dass du gerade NICHT das geworden bist, was Don Alphonso verabscheut. (Der eigentlich nichts gegen Werbeblogs hat – eigentlich.)

Natürlich ist mir klar, dass das NGC6544 ein sehr machtvolles Blog ist – es wird von Leuten gelesen, die in der SF-Szene durchaus was zu Sagen haben. Und Macht, das müssen wir alle eingestehen, verführt natürlich. Ob sie immer korrumpiert wäre eine interessante Frage und die Frage, was man tut um diese Macht zu behalten wäre noch viel interessanter. (Ich glaube, damit könnte man ganze Seminare im Bereich der Philsophie füllen…)

Keine Ahnung warum ich mich das gerade frage. Vielleicht, weil mein Leben momentan ANDERS ist als vorher. Eine Entwicklung nimmt, die mir ausnehmend gut gefällt – wenn ich auch kein Topverdiener bin, wenn ich auch Dinge tue, die mir vielleicht momentan “nichts” bringen, aber seltsamerweise fühle ich mich zum ersten Mal seit langer Zeit lebendig. (Und warum mir gerade Tränen über die Wangen rinnen ist wieder so ein Punkt, den ich nicht verstehe – aber ich akzeptiere das – eigentlich bin ich doch glücklich, oder? JA.)

Dinge sind anders als vorher. Klar, natürlich sind auch immer noch ab und an Momente da in denen ich mich frage: Wann endet das? Endet das überhaupt? Und wenn es endet – wie endet es? Aber die Dinge SIND anders als vorher. Nur wie so oft kann ich nur Fragen stellen und keine definitiven Antworten geben – und ich weiß nicht, was passieren wird. Aber das weiß nun auch kein Mensch, oder?

Man kann nie zweimal in den selben Fluss steigen – ebensowenig kann der Leopard aber auch seine Flecken loswerden. Aber vielleicht, nur vielleicht, hat der Fluss die Richtung geändert und es wächst unter dem Leopardenfell ein neues heran, eines, dass vielleicht eine neue Mutation bringt, eine neue Veränderung. Schauen wir mal was passiert.

Bin ich glücklich? Ja – und verdammtnochmal, trotz alledem!

(… es wird überbewertet, also her mit einem neuen Drink…)