Zum 25. Geburtstag legt der Taschen-Verlag – der wirklich ansprechende und gut ausgestattete Bücher macht – einige Titel für kleines Geld auf. Darunter auch dieses Sachbuch, dass sich mit einer Unterordnung der Pulp-Magazine beschäftigt: Den sogenannten “Mens Adventure Magazines”. Dafür gibts keine Entsprechung im Deutschen – vielleicht heutzutage das, was Kelter als sogenannte “Wahre Geschichten” vertreibt. (Und was in diversen Frauenzeitschriften ab und an als “wahre Berichte” zu finden sind. Ob das auch alles so stimmt was da steht ist die andere Frage…)
Der Band versammelt wunderschöne Coverabbildungen aus diesem Bereich des Pulpmagazines – und liefert wunderbare Schlagzeilen wie “I was the white king of an cannibal tribe” – und man erfährt in einem großen Einleitungsartikel und in fünf kleineren Kapiteln alles über diese spezielle Unterart des Pulp-Magazines, die ein Gemisch aus Fakten und Fiktionen bot. Perry-Rhodans-Stammzeichner Johnny Bruck kann eigentlich diese Dinger nicht gekannt haben, aber ab und an muss man schon staunen wie verwandt die früheren Perry-Rhodan-Bilder und diese Cover sind. Der dicke Band mit den vielen bunten Covern kommt für knapp 10,- Euro daher – da kann man einfach nicht widerstehen. Vor allem nicht wenn man sich für die Geschichte der Pulphefte jenseits von “Weird Tales” und “Astounding” interessiert. Kaufempfehlung.
22. Mai 2008
Taschenverlag: Men’s Adventure Magazines
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