Mai 17, 2008...11:43 Uhr nachmittags

Barcamp Potsdam - Nachdenken über die Bibliothek 2.0

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Ich bin wieder daheim in Duisburg und muss erstmal eine ganze Menge von Eindrücken verarbeiten - daher wird dieses Posting vermutlich unsortiert und wirr erscheinen. (Ich stelle gerade fest, Lambo und ich waren die Einzigen die twitterten. Wobei ich noch den Großteil der Postings schrieb. ;-))

Es war sehr schön, endlich mal den Email-Daten Gesichter zuordnen zu können. Edlef, Lambo und Anne kenne ich vom Netbib seit längerem, aber es ist natürlich immer was anderes in persönlichen Gesprächen die Leute vor sich zu haben. (Lambert wußte in der Kritik-Runde gar nicht, dass ich anwesend war. Ts. Also ICH habe mir die Photos der letzten Ausgabe zur Bibliothek 2.0 angesehen. Also in der Zeitschrift Bibliothek: Aus Forschung und Praxis. ;-))

Ich war überrascht davon wie familiär das Ganze vonstatten lief. Mir gefiel die Dynamik, die in diesem Bibcamp zu spüren war - mir gefiel der Enthusiasmus der Leute, die ganze Panels “sprengten” wenn es irgendwie zum Thema passte, mir gefiel die Kritikrunde zur Bibliothek 2.0 ganz enorm - auch wenn ich es spannender gefunden hätte nochmal einige Fragen direkt zu diskutieren, aber was im Wiki steht ist auch schon ein beeindruckendes Ergebnis und für etliche sind die Begriffe vielleicht schärfer definiert. Mir gefiel das gemeinsame Zusammenarbeiten mit den Leuten, mir gefiel einfach die ganze Art und Weise wie das gehandhabt wurde. Die Teilnehmer haben ja den Ruf der “Jungen Wilden der Bibliothekarsszene” - ich bin nicht jung und wild übrigens, eher alt und gesittet ;-) - und vielleicht zu Recht: Eine Konferenz in dieser Form ist ein wenig wild, ein wenig spontan und ein wenig freier als eine normale streng durchgeplante Konferenz oder ein Kongress.

Sicherlich gabs auch einen Spaßaspekt, aber wenn man sich die Ergebnisse anschaut wird man feststellen, dass man eine ganze Menge von neuen Informationen gesammelt hat die für den Beruf wirklich wichtig sind. Blogs, Wikis, soziale Software und all das, was das Mitmachweb ausmacht werden nicht einfach wieder verschwinden wenn man sie ignoriert. Das Netbib existiert seit 2001, David Winer - der “Vater” der RSS-Technologie - bloggt schon seit 1997…
Die Frage ist: Wie gehen wir als Informationsmanager mit diesen Technologien um und wie eigentlich die Benutzer, die längst all diese Dienste nutzen aber nicht als “DAS” Web 2.0 verstehen?

Ich habe einige sehr gute Anregungen mitgenommen, habe etwas gelernt und darüberhinaus eine nette Zeit gehabt. Was will man mehr? Dass die ARGE dann doch noch die Fahrtkosten übernimmt, stimmt…

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