Mai 16, 2008...6:27 Uhr nachmittags
Meine Friseurin arbeitet in der Nähe meines Bruders
Ich finde solche “Die Welt ist klein”-Momente ja sowieso immer spannend. Heute war ich ja zum ersten Mal in Bruckhausen bei der Arbeitsstelle meines Bruders. Der erwähnte irgendwas von einer Krabbelkiste oder so, die in Bruckhausen mit dem Streetworkprojekt arbeitet.
Heute beim Gespräch mit meiner Friseurin erfuhr ich erstmals den Grund, warum sie nur an zwei Tagen in der Woche und am Samstag offenhat: Eigentlich macht sie fast genau den Job meines Bruders. In Bruckhausen. In dieser erwähnten Krabbeldingsbums. Und deswegen steht auf der Visitenkarte auch immer: Sozialwissenschaftlerin und Friseurin. (Manche haben schon gemeint, dass das ein ziemlicher Abstieg sei.) Sie ist fest angestellt dort, betreut Jugendliche im Betrieb im Bereich Kosmetik und ist nebenbei selbstständig, der Friseurladen ist nur so eine Art Hobby von ihr… Wußte ich bis heute gar nicht, aber witzig, wie klein die Welt ist. Ob meine Friseurin jetzt mal fragt, ob jemand meinen Bruder kennt? ![]()



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